Dienstag, 22. August 2017
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06.12.2015 | Kurznachrichten

Kurznachrichten aus Pankow

Niederschönhausen

Das Schloß Schönhausen zählt auch im Winter zu den beliebten Zielen für einen Spaziergang in Alt-Pankow. Dessen Öffnungszeiten nach Angabe der Internetseite: „Ganzjährig täglich 8 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit – Gültig 01.01.2015 – 31.12.2015.“

Wer einen Spaziergang wagt, sollte auch bei den ehemaligen Nordgaragen vorbeischauen. Hier plant die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten ein Besucherzentrum – aber erst für 2019. Vorher wird kein Budget bereit gestellt.

Nordgaragen am Schloß Schönhausen
Nordgaragen am Schloß Schönhausen: Besucherzentrum erst 2019?

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten wurde in Brandenburg vielerorts durch Bürgermeister, Landes- und Regionalbehörden zur Sanierung und touristischen Erschließung gedrängt. Es wurde mit zweistelligen Millionenaufwand saniert – es sind für den Tourismus tragende Besuchermagnete wiederertstanden.

In Pankow haben es bislang weder Pankows Bürgermeister noch das Land Berlin geschafft, eine Beschleunigung des Projektes zu initiieren. Auch der Verein für Pankow e.V. mit seinen etwas über 105 Mitgliedern war dazu keine wirksame Lobby. Und Pankows Kulturstadtrat hat offensichtlich alle Hände mit dem Bürger- und Ordnungsamt zu tun.

Der Förderverein Schloss & Garten SCHÖNHAUSEN e.V. ist wenigsten aktiv und wünscht sich, „dass die Nordgaragen, über das bisherige Nutzungskonzept hinaus, ein kulturell dynamischer Ort werden, wo Vorträge, Seminare und Kunstaktionen stattfinden können.“
Aber wie soll das künftige Besucherzentrum eigentlich heißen? Der Förderverein hat den Garagenhof schon zum „Kulturhof“ erklärt, ist sich aber nicht ganz sicher, ob es besser „Schlosshof“ heißen sollte? – In jedem Fall benötigt der Kulturbezirk Pankow eine dem Schlossensemble angemessene Konzeption. Vor allem ein kulinarischer Lichtblick in Form eines Schlossrestaurants ist inzwischen als unerlässlich anzusehen.

Weitere Informationen:
www.förderverein-schönhausen.de

Alt-Pankow

Die Pläne für die Bebauung des ehemaligen Rangierbahnhofs Pankow nehmen weiter Gestalt an. Inzwischen deutet sich eine Lösung an, die ein großes Einzelhandelszentrum an die Berliner Straße heranrückt.
Für den Verkehrsknotenpunkt U + S-Bhf. Bahnhof / Berliner-Straße wird es damit künftig eng.

Die zu erwartenden Fußgänger-Frequenzen werden ein neues Verkehrskonzept für Fußgänger und Radfahrer notwendig machen. Auch für die kombinierten Haltestelleninseln für BUS und Tram müssen neue, und vor allem sichere Lösungen gefunden werden. In Alt-Pankow wächst der Druck, sich von bisherigen „Vorstadt-Maßstäben“ in „Metropolen-Dimensionen“ hinein zu denken.

Prenzlauer Berg

Ein neues Kongresszentrum soll nahe dem S-Bahnhof Landsberger Allee entstehen. Dies meldete die Berliner Zeitung am 20.11.2015 mit Verweis auf ein ihr vorliegendes internes Papier. Da die alten Eigentümer Warimpex und UBM noch im Grundbuch für das Baugelände stehen, steht hier ein möglicher Shared-Asset-Deal im Raum, bei dem die Erwerber die sonst fällige Grunderwerbssteuer sparen.
Für den Standort an der Landsberger Allee ist das Projekt eine wichtige Schlüsselinvestition und städtebauliche Aufwertung.

Weißensee

Die Notunterkunft (NUK) in der Sporthalle der Picassogrundschule wurde erst am 4. Dezember abends von Flüchtlingen bezogen. Inzwischen wurde die Sporthalle in der Gounodstraße 71 /Ecke Smetanastraße einstweilig geräumt. Der Grund: der Betreiber war mit der eiligen Einrichtung und dem Betrieb einer Flüchtlingsunterkunft völlig überfordert und hatte zum Zeitpunkt des Einzugs noch keine vertragliche Bestätigung.
Die Notunterkunft wurde nach Angabe der Prenzlauerberg Nachrichten nach unhaltbaren Zuständen geschlossen.

Kurznachrichten aus Pankow erscheint in unregelmässiger Folge
und bringt kleine Hinweise, News und Dies & Das kurz auf den Punkt.

Kontakt: redaktion@pankower-allgemeine-zeitung.de

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m/s