Sonntag, 28. Mai 2017
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Alkohol- und Drogenkontrollen im Straßenverkehr

Alkohol am Steuer

Die Berliner Polizei hatte am Karnevalswochenende viel zu tun. Mit Alkohol- und Drogenkontrollen im Straßenverkehr wurde aktiv und präventiv gegen Alkoholsünder vorgegangen.

Die Polizei Berlin führte daher am vergangenen Wochenende verstärkte Verkehrsüberwachungsmaßnahmen in der gesamten Stadt durch. Erfahrungsgemäß finden auch in Berlin vor dem Rosenmontag viele Faschingsveranstaltungen und Feierlichkeiten statt.

Deshalb ging es insbesondere um das gezielte Erkennen fahruntüchtiger Fahrzeugführer und die Verhinderung von Verkehrsunfällen unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss.

Trefferquote 5.008 : 43 : 55

Insgesamt sind im Rahmen stationärer und mobiler Kontrollen 5.008 Fahrzeugführer überprüft worden. 43 Fahrzeugführer waren deutlich alkoholisiert, bei 22 von ihnen wurde ein Alkoholwert von mehr als 1,1 Promille festgestellt. Der Spitzenwert lag bei etwa 1,9 Promille. Damit waren die Fahrzeugführer absolut fahruntüchtig und sehen nun einem Strafverfahren entgegen.

Eine Drogenbeeinflussung erkannten die hierfür besonders geschulten Einsatzkräfte bei 55 Fahrzeugführern, denen die Weiterfahrt untersagt wurde. Außerdem wurden Blutentnahmen angeordnet. Die Betroffenen haben nun mit hohen Geldbußen und der Anordnung von Fahrverboten oder dem Entzug der Fahrerlaubnis zu rechnen.

Fluchtversuche und Täuschungen zwecklos

Mehrere Betroffene versuchten sich den Kontrollen durch Flucht zu Fuß oder mit dem Fahrzeug zu entziehen.
Beispielsweise widersetzte sich der Fahrer eines Opel in der Nacht zum Sonntag in der Hauptstraße in Schöneberg den eindeutigen Weisungen eines Polizisten zum Anhalten. Erst lautstarke Rufe der Beamten veranlassten ihn schließlich doch, mitten auf der Fahrbahn zu halten. Er selbst stand unter Drogeneinfluss und hatte keine Fahrerlaubnis. In seinem Fahrzeug wurden Betäubungsmittel gefunden.

In einer Kontrollstelle in der Märkischen Allee versuchte ein Autofahrer erfolglos mit gefälschten Dokumenten über seine Identität zu täuschen. Auch dieser als Intensivtäter bekannte Fahrer stand unter dem Einfluss von Drogen und hatte keine Fahrerlaubnis.

Nicht mit Pappe geht auch nicht

Darüber hinaus wurden weitere 34 Fahrzeugführer ohne gültige Fahrerlaubnis angetroffen. Bei insgesamt 16 Fahrzeugen bestand kein Versicherungsschutz. Zusätzlich wurden in 757 Fällen wegen anderer Verkehrsverstöße weitere Anzeigen geschrieben.

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m/s