Samstag, 16. Dezember 2017
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Aufruf zum Equal Pay Day

Equal Pay Day 2014

Am 21.März 2014 ist Equal Pay Day! Erst am 21. März haben Frauen im Durchschnitt so viel verdient, wie Männer bereits am 31. Dezember des Vorjahres. Das heißt: eine Frau muß rund 15 Monate arbeiten, um sich das Jahresgehalt eines Mannes zu verdienen.

Equal Pay Day 2014
Equal Pay Day 2014 – Foto: BPW Germany e.V.

Idee des Equal Pay Day

2008 wurde der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag für die Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, auf Initiative der Business and Professional Women (BPW) Germany erstmals in Deutschland eingeführt. Entstanden ist der „Tag für gleiche Bezahlung“ in den USA. Initiatorinnen waren die amerikanischen Business and Professional Women (BPW/USA), die 1988 die „Red Purse Campaign“ ins Leben riefen, um auf die bestehende Lohnkluft hinzuweisen.

Symbol rote Tasche

Diesen Gedanken griff der BPW Germany auf und startete die Initiative „Rote Tasche“ – der Grundstein der bundesweiten Einführung des Equal Pay Day legte. Die roten Taschen stehen für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen.

Pankow macht mit!

Auch im Bezirk Pankow wird der Equal-Pay-Day unterstützt. Mit einem Aufruf an „Sehr geehrte Unternehmerinnen, sehr geehrte Unternehmer“, wendet sich Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) direkt an die Wirtschaft, und wirbt um Unterstützung.

„Unter dem Motto „…und raus bist du? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen“ wird die diesjährige Equal-Pay-Kampagne geführt. Mit dieser Kampagne wird auf immer noch bestehenden Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern hingewiesen.

Vielschichtige Ursachen für Ungleichbehandlung

Traditionelle Rollenbilder beeinflussen die Aufgabenverteilung in den Familien, das Berufswahlverhalten von Mädchen und Jungen. Auch längere familienbedingte Erwerbsunterbrechungen erweisen sich für viele Frauen als „Stolpersteine“ für die eigene Existenzsicherung.
Frauen mit Vorschulkindern arbeiten häufig Teilzeit oder in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Entsprechende Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind noch immer nicht ausreichend.

Matthias Köhne schreibt: „Beteiligen Sie sich! Um auf den Lohnunterschied und deren Ursachen aufmerksam zu machen, möchte
ich Sie aufrufen sich am Equal Pay Day – dem Tag der Lohngerechtigkeit – am 21.März 2014 zu beteiligen“.

Die publikumswirksame Idee: eine Rabattaktion! Frauen sollen an diesem Tag Rabatt von 22 % beim Einkauf oder bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen bekommen.
Zum Mitmachen wird gebeten: „Durch Ihre Teilnahme können Sie das Anliegen unterstützen und deutlich machen, dass auch Sie sich als Unternehmer/in für Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern einsetzen.“

Dies geht natürlich nur, wenn Händler und Dienstleister einen Vorteil darin sehen, und Sympathie, Kundinnen für sich gewinnen können.

Initiatoren und Unterstützung

In Berlin wird der Equal Pay Dax von den Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Bezirke in Kooperation mit dem FrauenComputerzentrumBerlin e.V. initiiert und unterstützt.
Zusätzlich zu der Rabattaktion wird eine Zeitung mit dem Titel „Extrablatt“ mit einer Auflage von 30.000 Stück am 21. März an zentralen Orten in Berlin und auch in Pankow verteilt.
Die beteiligten Unternehmerinnen und Unternehmer, die die Rabattaktion unterstützen, werden in dem Extrablatt genannt. Einige ausgewählte Partner werden auch vorgestellt.
Die Zeitung ist in Kooperation zwischen der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, den Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Bezirke, dem Business an Professionell Women (BPW) Germany e.V. und dem Landesfrauenrat entstanden.
Das Berliner Fenster, die Werbeplattform in der U-Bahn wird ebenfalls auf die Rabattaktion verweisen und so viele Werbekontakte schaffen.
Die Redaktion der Pankower Allgemeine Zeitung unterstützt ebenfalls den EQUAL PAY DAY und stellt die Beteiligten Unternehmen an der Rabattaktion aus Pankow mit vor.

Weitere Informationen:

www.equalpayday.de

Wenn Sie sich an der Rabattaktion beteiligen möchten, geben Sie bitte Ihre Kontaktdaten per Mail an die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamtes Pankow:
heike.gerstenberger@ba-pankow.berlin.de, Tel.: 90295 2305.

Auf der Internetseite www.22-prozent.de werden alle beteiligten Unternehmen nach Branchen und Bezirken veröffentlicht.

Die Pankower Allgemeine Zeitung veröffentlicht zu der Liste auch Fotos, Kurzporträts und Links von Unternehmen. Bewerbung per Mail bitte über redaktion@pankower-allgemeine-zeitung.de .

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m/s