Donnerstag, 17. August 2017
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Bartholomäusnacht 1572 in Paris

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Ein Ereignis vo 443 Jahren in Paris am 24./25. August 1572 wird im Pankower Ortsteil Französisch Buchholz besonders in Erinnerung gehalten. Gegen drei Uhr früh läutete die Glocke der Kirche St. Germain l’Auxerrois und gab das Signal. „An diesem 24. August 1572 begann in Paris ein kaltblütig geplanter Massenmord, der seinesgleichen in der Geschichte sucht – die Bartholomäusnacht, benannt nach dem Tagesheiligen, dem Apostel Bartholomäus.“

Über 3.000 Hugenotten wurden zu dieser Zeit in den Straßen von Paris hingemetzelt, so „Das Blut floss, als habe es stark geregnet“.

In einem Beitrag für WELT online erinnert Jan von Flocken an dieses Ereignis.

Geschichte Bartholomäusnacht:
„Das Blut floss, als habe es stark geregnet“
WELT Jan von Flocken 13.8.2015

Seit Mitte des sechzehnten Jahrhunderts tobte zwischen Katholiken und Hugenotten ein Religionskrieg in ganz Frankreich. Schon 1652 kam es zu einem Massenmord in Vassy, als ein Gottesdienst überfallen wurde. Seit 1570 herrschte ein wackliger Frieden.

Die Bartholomäusnacht wurde zu dem traumatischen Ereignis, das letzlich die große Fluchtbewegung der Hugenotten auslöste, die danach in viele Teile der Welt auswanderten. Ein großer Teil kam nach Preußen, und bis nach Französisch Buchholz.

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m/s