Sonntag, 22. Oktober 2017
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BER-Terminal steht auf der Kippe

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„Kann der BER nie öffnen, weil die Baufehler zu krass sind? Sicher ist: Die Wurzel des Desasters liegt in den 90er-Jahren. Alle Warnungen wurden damals ignoriert. Auch die eines heutigen Ministers.“ Bundesfinanzminister Schäuble hatte schon vor Jahren gewarnt, dass sich Berlin verheben könnte – inzwischen sind Milliardenbeträge in den Sand gesetzt. In einem Beitrag in der WELT wird das ganze Dilemma beschrieben:

Hauptstadt-Flughafen:
Das Schicksal des BER entscheidet sich binnen 14 Tagen
Michael Gassmann , Ernst August Ginten | 29.04.16 | WELT

Der heutige Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) trägt schon lange Mitverantwortung an dem Desaster: zuerst als Fraktionsvorsitzender der Regierungspartei, und Mitglied im Finanzausschuß. Danach als Senator für Stadtentwicklung und Umwelt mit der größten Bau-Fachbehörde, der sich selbst nicht genug mit Fachverstand um den BER gekümmert hat, Wowereit praktisch ohne ausreichende Kontrolle und ohne fachliches Controlling „laufen“ ließ.

Inzwischen als fachlich völlig überforderter Aufsichtsrat, der in der komplexen bautechnischen Problemlage auch noch einen „Experten für Raumentwicklung und Strukturpolitik, Städtebau/Stadtentwicklung, Wohnungswesen, Bauwesen und Bauwirtschaft“ als Staatssekretär mit dem Krisenmanagement beauftragt.

Trotz jahrelang vorliegender Warnungen wurden zudem Planauflagen im Bau nicht umgesetz, es gibt noch immer kein Alternativ-Szenario für einen Teilrückbau des Hauptterminals, der inzwischen wohl unerlässlich wird.

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m/s