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Berlin braucht einen Feiertag mit ganz viel Zukunft!

Internationaler Kindertag am 01. Juni

/// Kommentar /// – Berlin soll einen zusätzlichen Feiertag bekommen, das Feiertags-Defizit zu anderen Bundesländern soll so verringert werden. Während zuletzt norddeutsche Bundesländer den Reformationstag im Gefolge des Lutherjahres als zusätzlichen Feiertag auswählten, möchte der amtierende Bundesratspräsident und Regierende Bürgermeister Müller (SPD) lieber einen Tag mit politischer Bedeutung.
Mehrere Tage sind in der engeren Auswahl. „Die Frage ist nicht so sehr, ob wir einen solchen Feiertag bekommen, sondern eher welchen“, sagte der Müller gegenüber der WELT.

Möglich wäre aus Müllers Sicht etwa der 17. Juni, der Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR, der 8. Mai als Tag der Befreiung von der Nazi-Diktatur oder der 27. Januar als Holocaust-Gedenktag. Müller sagte: „Es muss ein Tag sein, der eine politische Relevanz in unserer Geschichte hat!“

Hier muss ernster Widerspruch eingelegt werden! Denn Berlin hat genug historische Ereignisse und Gedenktage. Weihnachten und Ostern lassen die Menschen im Prinzip über 2.000 Jahre zurückblicken. 27. Januar, 8. Mai und 17. Juni sind Gedenktage – doch nicht unbedingt „Feiertage“.

Das erste für die moderne Demokratie relevante Gedenktag der Märzrevolution 18.März 1948 gedenkt der toten Freiheitskämpfer. Das Datum der Einführung des Frauenwahlrechtes ist würde nur unendliche Diskussionen entfalten, denn noch gibt es keine Gleichberechtigung zu feiern.

Ein grundlegender Perspektivwechsel ist notwendig, denn in einer globalisierten und interkulturellen Welt, deren Zukunft ernsthaft bedroht ist, sollte nicht Vergangenheit, sondern Zukunft gefeiert und gestaltet werden!

Berlin braucht einen neuen Feiertag mit einer offenen Zukunft!

Weltweit wird der internationale Kindertag am 01. Juni 2018 gefeiert, ein Tag, der viele Kulturen auf der Welt vereinen kann!

Der Kindertag geht zurück auf die Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder im August 1925, zu welcher 54 Vertreter verschiedener Staaten zusammenkamen und die Genfer Erklärung zum Schutze der Kinder verabschiedeten. Im Anschluss an die Konferenz führten viele Regierungen einen Kindertag ein. Die Türkei hatte bereits 1920 den „Tag des Kindes“ eingeführt.
Über 30 Staaten übernahmen den 1. Juni von China und den USA.

1954 haben die Vereinten Nationen das Kinderhilfswerk UNICEF mit der Ausrichtung eines Weltkindertages beauftragt. Jeder Staat soll einen Tag zum sogenannten Weltkindertag (Universal Children’s Day) erklären. Inzwischen setzen damit 145 Staaten ein Zeichen – feiern diesen Tag aber an unterschiedlichen Tagen im Jahr! In Deutschland erst im November.

Berlin sollte ein frohes Zeichen für die Zukunft der Kinder und ihrer Familien setzen, und den Sommeranfang für einen neuen gesetzlichen Feiertag nutzen! Interkulturelle Begegnungen und interlinguale Kommunikation schaffen dazu gemeinsame Zukunftsperpektiven!

Wir brauchen einen Kulturwechsel: die Politik und alle großen und kleinen Menschen im Lande brauchen den internationalen Kindertag am 01. Juni als Anlaß, um gemeinsam in die Zukunft zu blicken, ausgelassen zu spielen, zu feiern und andere Mitmenschen kennen zu lernen!

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