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Berlin wächst auf mehr als 3.711.930 Personen

Pankow knackt 400.000 Einwohner-Marke

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg hat am 22. Februar die neuesten Zahlen zur Einwohnerstatistik veröffentlicht. Demnach ist die Berliner Bevölkerung im letzten Jahr um 41 308 Personen bzw. rund 1,1 Prozent gewachsen. Am 31.12.2017 lebten 3 711 930 Personen mit Hauptwohnsitz in der Hauptstadt. Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg hat die Zahlen nach Auswertung der Einwohnermeldedaten ermittelt.

2017 kamen 34 541 ausländische und 6 767 deutsche Personen hinzu. Auffällig: das Geschlechterverhältnis verschiebt sich. Bei den neu hinzugekommenen deutschen Einwohnerinnen und Einwohnern waren es 65 Prozent Männer, bei den neuen nichtdeutschen Einwohnerinnen und Einwohnern lag der Anteil der Männer bei 51 Prozent.

Wachstum in allen Bezirken

Alle Bezirke haben von dem erneuten Wachstum profitiert. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner kamen in den Bezirken Mitte (6 558), Treptow-Köpenick (5 475) und Pankow (4 883) hinzu. Dabei liegen jedoch Unterschiede in der Zusammensetzung vor. Die neuen Einwohnerinnen und Einwohner von Pankow sind zu 82 Prozent nichtdeutsch, in Mitte zu 78 Prozent, während der Wert in Treptow-Köpenick bei 44 Prozent liegt.

Die Bezirke mit den geringsten Zuwächsen sind Spandau (2 201), Neukölln (1 865) und Reinickendorf (1 678). Neben den relativ geringen Zuwächsen eint diese Bezirke eine weitere Besonderheit: Hier leben immer weniger Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit, obwohl die Einwohnerzahl zunahm.

Mehr als 400.000 Einwohner im Bezirk – die neue Messlatte

Pankow hat als erster Bezirk die 400 000-Einwohnermarke überschritten. Im Einwohnermelderegister sind nun 402 289 Personen mit Hauptwohnsitz gemeldet. Wäre der Bezirk Pankow eine eigenständige Stadt, so läge ihre Einwohneranzahl im deutschen Städtevergleich auf Platz 16 zwischen Duisburg und Bochum.

Der Anteil der deutschen Bevölkerung ohne Migrationshintergrund ist in allen Bezirken weiter gesunken. Den geringsten Anteil hat Mitte mit 48 Prozent, die höchsten Anteile haben Treptow-Köpenick (86 Prozent) und Marzahn-Hellersdorf (82 Prozent).

Weitere Statistiken zu Einwohnerinnen und Einwohnern nach Staatsangehörigkeiten und Altersgruppen sowie die räumliche Verteilung nach Bezirken, Ortsteilen, Postleitzahlen und Lebensweltlich orientierten Räumen sind finden noch nicht veröffentlicht. Die Zahlen werden in Kürze in den erscheinenden Statistischen Berichten „Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2017“ veröffentlicht.

Weitere Informationen:

www.statistik-berlin-brandenburg.de

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m/s
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