Freitag, 15. Dezember 2017
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Böllerverbot in Berlin?

Sylvester in der Kulturbrauerei 2014

/// Glosse /// – 56 niederländische Städte haben Silvester-Böller verboten! Das Verständnis für das krachende Sylvestervergnügen schwindet. Nach zehntausenden Beschwerden und zahlreichen Unfällen mit Böllern beim letzten Jahreswechsel richten nun viele Kommunen „böllerfreie-Zonen“ ein. Gebiete rund um Altersheime, Streichelzoos und einige Asylzentren sind zu entsprechenden Schutzzonen erklärt worden.

Sylvester in der Kulturbrauerei 2014
Sylvester in der Kulturbrauerei 2014 – Foto: Patrick Roddelkopf

Während in Paris die größte Welt-Klimaschutz-Konferenz tagt, ist die Frage zu stellen, ob die CO2-Emissionen der kommenden Sylvesternacht nicht besser vermieden werden können!

Krieg ist nicht gut für das Weltklima

Auch die heutige Entscheidung, die Bundeswehr und Bundesluftwaffe in den Syrieneinsatz zu entsenden, ist fragwürdig, denn weitere zehn Jahre „Aufklärungsflüge“ und „Bombenangriffe“ der Alliierten sorgen auch für einen immensen Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration in der Erdatmosphäre.

Wieviele hundertausende Tonnen Kerosin und Explosivstoffe will man noch in die Erdatmosphäre emittieren, um rund 30-40.000 Terrorkämpfer zu eleminieren? Wie lange kann man noch Krieg führen, bis die New Yorker U-Bahn vom Atlantik überflutet wird?

Wieviel Prozent der Klimaerwärmung der Erde sind eigentlich auf kriegerische Konflikte, Bombenexplosionen, Terrorismus und „Krieg gegen den Terror“ zurückzuführen. Die Zahlen sucht man bisher vergeblich!

Geht es vielleicht auch „Klimafreundlich“ – mit Straßensperren, Blockaden und Lösegeldern für die Auslieferung von Waffen?

Auch die radikalen Islamisten müssen sich längst fragen, ob sie weiter zur Aufheizung ihrer arabischen Heimat über die lebensfeindlichen sommerlichen 60-Grad-Grenzen beitragen möchten – bei denen Landstriche auf Dauer unbewohnbar werden?

Böllerverzicht freiwillig!

Vielleicht sollten wir auch aus Rücksichtnahme auf die vielen traumatisierten Kriegsflüchtlinge in diesem Jahr lieber freiwillig auf Böller und Raketen verzichten?

Wäre es nicht besser, wir stellen auf Höfen, Plätzen und Straßen lieber Tische auf, und laden zu gemeinsamen „Zukunftsfeiern“ mit Musik und Tanz ein? Vielleicht müssen wir auch gar keine bösen Geister mit Böllern und Raketen verjagen – und stattdessen besser nur nach guten Geistern unter unseren alten und neuen Nachbarn suchen!

Was meinen Sie? – Die Kommentarspalte ist geöffnet!

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m/s