Montag, 18. Dezember 2017
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Bühne frei für den Theaterherbst in Berlin

Common Ground - © Thomas Aurin, Gorki Theater

Berlin ist noch immer eine Theaterstadt, auch wenn immer wieder „Experten“ den Tod des Theaters beschwören. Tatsächlich handelt es sich um einen beständigen Erneuerungsprozess, in dem auch manches stirbt, und immer auch Neues entsteht. Nachdem Liesel Dechant, Leiterin des Theaters unterm Dach, im August 2013 gegenüber dem Kulturportal KULTUR IN PANKOW den Boykott erklärt hat ( „… dann nehmen wir sie aus dem Verteiler!“), blickt die Redaktion auf Berlin und hat KULTUREINS ins Leben gerufen.

Common Ground - © Thomas Aurin, Gorki Theater
Common Ground – © Thomas Aurin, Gorki Theater

Nun schweift der Blick umso weiter durch die Hauptstadtlandschaft, und manche Premiere an den großen Theatern wurde so für die Pankower Leser in den Blick genommen. Heute gilt: „Bühne frei für den Theaterherbst in Berlin!“.

Rebel Dabble Babble -  © Paul McCarthy & Hauser & Wirth, Foto: Joshua White
Rebel Dabble Babble – © Paul McCarthy & Hauser & Wirth, Foto: Joshua White

Rebel Dabble Babble Berlin
Täglich von Samstag, 12. bis Sonntag, 27. September 2015, 19 Uhr, Tickets: 18, ermäßigt 10 €

Ein Bühnenstück von dem berühmten Künstler Paul McCarthy und seinem Sohn Damon McCarthy.
Paul McCarthy hat neben seiner Musik uch Videos, Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde und Rauminstallationen ins Leben gerufen.
Mit dem Stück „Rebel Dabble Babble Berlin“ arbeitet Paul McCarthy nun zum ersten Mal auch im theatralen Raum.
Das Thema sind Archetypen und ödipale Spannungen, die den Erwartungen und dem Selbstbild in europäischen Kulturkreise eine Form geben.

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Großes Haus | Linienstraße 227 | 10178 Berlin-Mitte | www.volksbuehne-berlin.de

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Common Ground
Donnerstag, 17. September 2015, 21.15 Uhr, Tickets: 10 – 34 €, ermäßigt 8 bzw. 3 €
Mittwoch, 7. Oktober 2015, 21.15 Uhr, Tickets: 10 – 34 €, ermäßigt 8 bzw. 3 €

Common Ground -  © Thomas Aurin, Gorki Theater
Common Ground – © Thomas Aurin

Jugoslawien – ein Land, das es nicht mehr gibt. Zugrunde gegangen in den Bruderkriegen der 90er Jahre. Viele Menschen machten sich von dort aus auf den Weg nach Berlin, auf der Flucht und auf der Suche nach einem neuen Leben. Das Stück beleuchtet die Gefühle und die Sichtweise dieser Berliner in Bezug auf die heutigen Konflikte in ihrem Land. Es zeigt auch die Kinder der Opfer von Kriegsverbrechen, die hier in Berlin neben den Kindern der Täter leben.

Common Ground wird auch im Rahmen des Internationalen Belgrader Theaterfestival und beim MESS Festival in Sarajevo aufgeführt.

Maxim Gorki Theater | Am Festungsgraben 2 | 10117 Berlin-Mitte | www.gorki.de

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Sarg Niemals Nie
Dienstag, 15. bis Donnerstag, 17. September 2015, 20 Uhr, Tickets: 24,50 – 29,50 €, ermäßigt 12,50 €

 Patrik Cieslik (re), Yvonne Greitzke und Maximilian Mann (li) © Sonja Hornung

Patrik Cieslik (re), Yvonne Greitzke und Maximilian Mann (li) © Sonja Hornung

Ein bankrottes Beerdigungsunternehmen pusht sich durch eine moralisch fragwürdige Idee wieder in die Gewinnzone: Sie mischen die Asche von Verstorbenen in Tabak und verkaufen diesen explosiven Mix als Underground-Droge: Herrn Schmitt als Shit. Das funktioniert solange bis die Polizei den Spielverderber gibt. Und mittendrin eine zauberhafte Liebesgeschichte…

Weitere Termine: Samstag, 19. September 2015, 20 Uhr und Sonntag, 20. September 2015, 19 Uhr

Bar Jeder Vernunft | Schaperstraße 24 | 10719 Berlin-Wilmersdorf | www.bar-jeder-vernunft.de/de/home

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Premiere: Geschichte
Samstag, 26. September 2015, 20 Uhr, Tickets: 20 €, ermäßigt 15 €

Strasnoy Oscar  - © Foto: Guy Vivien, Staatstheater Berlin
Strasnoy Oscar – © Foto: Guy Vivien, Staatstheater Berlin

Das Musiktheater des argentinischen Komponisten Oscar Strasnoy eröffnet die Spielzeit 2015/2016 in der Werkstatt im Schiller-Theater.
»Geschichte« ist nach »Operette« die zweite Arbeit des Komponisten nach einem Text von Witold Gombrowicz. Gombrowicz erzählt in seinen fragmentarischen Szenen die Geschichte seiner eigenen Erziehung in Polen und zugleich Geschichte als Historie.
Die Klangsprache Strasnoys ist vom rasanten Wechsel aller nur denkbaren vokalen Ausdrucksmöglichkeiten geprägt und reicht von Deklamation, A-cappella-Satz, Parlando und Sprechen bis hin zu Anklängen an die Unterhaltungsmusik.

Staatsoper im Schiller Theater, Werkstatt | Bismarckstr. 110, 10625 Berlin-Charlottenburg | www.staatsoper-berlin.de

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m/s