Dienstag, 19. September 2017
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Cannabis legalisieren – Asphalt finanzieren!

Cannabis legalisieren! Asphalt finanzieren!

/// Glosse /// – Die SPD in Berlin diskutiert die Legalisierung von Cannabis – und beruft sich auf Erfahrungen aus den USA, wo praktisch der Schwarzmarkt seit der Legalisierung zusammengebrochen ist.

Die CDU in Berlin beruft sich dagegen auf die „Garantenpflicht des Staates“ für die Gesundheit der Bürger, die neben „schwarzen Lungen“ auch rauschbedingte Blackouts und Unfälle befürchten müssen.

Andererseits gibt es in Berlin bereits einen „zusammengebrochenen Schwarzmarkt“, der ebenso gesundheitsgefährdende Ausmaße für die Bandscheiben von Radlern, BVG-Fahrgästen in Bussen und für die Stoßdämpfer von Autos hat: die Straßen sind kaputt, und die Gelder zur Finanzierung neuer Schwarzdecken im Straßenbau sind knapp.

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Cannabis legalisieren – Asphalt finanzieren!

Nach einem ersten Sektchen zum Frühstück und einem ersten Vatertagsbier begann eine Inspiration zu reifen: „kann man sich nicht von Kaiser Wilhelms Sektsteuer und der in der Weimarer Republik gegründeten Reichsmonopolverwaltung anregen lassen?“

Es gibt doch zwei erfolgreiche in Deutschland entwickelte Modelle, um die Alkoholproduktion in geordnete Bahnen zu lenken?

Könnte man eine Tetrahydrocannabinol-Steuer erlassen, die die Wertschöpfung der Cannabis-Produktion besteuert, und zugleich auch eine Kostenkomponente zur Deckung von Gesundheitskosten, Unfallkosten und Versicherungen abdeckt?

Vor allem: könnte damit auch der Staatshaushalt entlastet werden? Oder gar Infrastruktur finanziert werden?

Ein einfaches Modell bietet sich an:

„Cannabis legalisieren & besteuern – Cannabis-Schwarzmarkt trockenlegen – den „Markt der schwarzen Kunst“ finanzieren“:

Schlaglochbeseitigung, Asphalt- und Schwarzdeckenbau als neuer schwarzer Infrastrukturmarkt des Staates!

Konsequenterweise sollte der Staat auch die Produktion von Cannabis und THC überwachen, und entsprechende Lizenzen ausgeben. Die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein (BfB), mit Sitz in Offenbach am Main – als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen, müßte nur ein neues Türschild bekommen: Bundesmonopolverwaltung für Branntwein und THC.

Es wäre eine neue Lizenz zum Gelddrucken, eine neue harte Währung, so hart wie die D-Mark, und doch sanft!

Endlich gäbe es auch einen Weg, die vielen überhängigen Beamten bei der Deutschen Bundesbank zu beschäftigen: der Personalüberhang seit dem Wegfall der DM-Mark könnte eine neue Währung direkt im Büro produzieren:

In-House-Beete und Pflanzenlampen installieren, ein paar zusätzliche Wasserhähne, und schon nach einem Jahr wären die Investitionen für den Umbau der Deutschen Bundesbank ertragbringend.

Cannabis legalisieren – Asphalt finanzieren! – die Traumformel mit dem höchsten volkswirtschaftlichen Gesamtnutzen! Alle wären zufrieden! Die Cannabis Konsumenten könnten sanft durchs Leben schweben – und alle Freunde rädergebundener Fahrfreude und Mobilität könnten sanft von einem Ort zum anderem fahren!

Sanft in die Zukunft – ein grün-schwarzes Modell zur Finanzierung des Staatshaushaltes: Grün wie Cannabis sativa, schwarz wie Asphalt!

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