Donnerstag, 17. August 2017
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CoCoKuku kommt!

Die Vorbereitungen sind schon getroffen, die CocoKuku kommt!

Es gilt, die Menschen, unsere Mitmenschen, alle Gedanken und Ideen und die gesamte Stadt auf eine neue technologische Revolution vorzubereiten. Die Revolution wird uns neue Ziele, neue Formen der Arbeit, des Teilens und Erlebens bringen. Und ganz selbstverständlich wird die neue technologische Revolution auch unsere Kultur verändern.

Das Internet der Dinge kommt in die Welt …. und wir müssen uns beeilen!

CoCoKuku – ist eine Abkürzung, ein ungewöhnliches Akronym.

Ausgeschrieben heißt es: „Commercielle Koordinierung für Kunst- und Kulturprojecte“.

Es ist zugleich ein Wortspiel, das an ein Kapitel deutscher Geschichte erinnert. Die Ähnlichkeit mit dem Bereich „Kommerzielle Koordinierung“ (auch unter der Kurzform KoKo bekannt) ist nicht zufällig – doch sie weist weit, sehr weit darüber hinaus.

Der Bereich „Kommerzielle Koordinierung“ war eine 1966 im Ministerium für Außenhandel der DDR eingerichtete Abteilung, die vor allem der Beschaffung von Devisen diente. Dieses ökonomische Ziel anerkannte die Segnungen der Marktwirtschaft, und die Idee einer „sozialen Marktwirtschaft“.
Es ist eine schöne Ironie der Geschichte: es gab eine gemeinsame Basis allen Wirtschaftens zwischen der alten DDR und der alten Bundesrepublik, die im Grundsatz ökonomischer Kooperation anerkannt war.

Das Wortspiel CoCoKuKu reflektiert diese Ironie, und entwickelt daraus eine Grundidee, wie die Zukunft der Ökonomie zumindest in Teilen der Gesamtwirtschaft aussehen kann.

Die Werte-Basis der „sozialen Marktwirtschaft“ soll daher Ausgangspunkt für alle zukünftigen Überlegungen sein.

Die Ökonomie der Zukunft beginnt im Kopf

Die CocoKuku befasst sich zentral mit neuen Kulturökonomien 4.0 – Ökonomien vierter Ordnung. Die Grundeigenschaft: es sind soziale und faire Ökonomien, mit Mindestlohnbedingungen (oder mehr), die Synergien erschaffen und nutzbar machen – und einen großen Gesamtnutzen schaffen.

Diese Ökonomien benötigen andere „Manager/innen“, als die kapitalgetriebene und zinsgetriebene Wirtschaft. Die CoCoKuku-Manager/innen müssen neben professioneller Organisation auch eine Intendanz führen und gestalten können. Das bedeutet:

– neben Betriebswirtschaft, Organisation, Projektmanagement
– muß eine soziale und kulturelle Sphäre entfaltet, gestaltet werden
– und Nachhaltigkeit aller Prozesse erreicht werden.

Die Genossenschaft, und die Baugenossenschaft sind derartige Ökonomien, die nicht nur bauen, sondern auch ein Wohnmfeld „kultivieren“. Denkbar sind auch „Europäische Produktionsgenossenschaften“, die es mit weltweiter Konkurrenz aufnehmen können, und sich zunächst mit der Erneuerung Europas und seiner unmittelbaren Nöte befassen können.

Auch die weitgehend unbekannte Form der Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung (EWIV) erlaubt kooperative und synergetische Ökonomien.

Vereine, gemeinnützige Stiftungen und Gesellschaften sind uns allen bekannt, auch diese Formen der ökonomischen Zusammenarbeit werden geschätzt, und müssen künftig in der digitalen Ökonomie ankommen.

Natürlich gibt es auch Social-Business-Modelle und soziale Startups, die als ganz private Unternehmen sozialen Nutzen erschaffen können.

Das Internet der Dinge kann auch kooperativ genutzt werden!

Das Internet der Dinge hat sich bisher schleichend in unseren Alltag vorgearbeitet. Wir selbst sind bereits zu einem guten Teil Bestandteil eines globalen Internets der Dinge und Dienste.

Dabei sind wir fast immer Zuschauer, Teilnehmer, Nutzer, Konsument – und Zahler der innovativen und attraktiven Prozesse. Wir geraten dabei in die Rolle des verdrängten Arbeitnehmers. Oder in die Rolle des durch Apps und neue Formen des Teilens plötzlich überflüssige Dienstleister. Und wir geraten in neue Abhängigkeiten, bis hin zum Eingriff in die biologische Lebensplanung von Frauen.

Das Internet der Dinge wird zum Thema, aber auch zum Feld, zum Feld von Ideen, Auseinandersetzungen, von Kultur und natürlich von Kunst. Der Mensch als Opfer, der Mensch als Investor und als Täter, der Mensch als Anhängsel der digitalen Welt …. es gibt die Gefahr, sich nur als wehrloses Opfer zu sehen ….

Es geht aber auch umgekehrt: … wir können das Internet der Dinge zum Internet der Menschen machen! Und wir können auch völlig kunstvolle und heute noch ungewöhnliche Formen von Spiel und Interaktion gestalten.

Ziele der CoCoKuku

Die CoCoKuku wird gegründet, um die Stadt, die Stadtgesellschaft und das Internet der Dinge neu zu denken. Gesprächskreise, Projecte, Arbeitskreise und Foren werden das umfassende Thema in seinen Verästelungen voranbringen.

Die Organisationsform wird sich noch begründen und entwickeln, denn es ist ein Vorhaben, das praktisch alle Mitmenschen, aber auch Firmen, Kultureinrichtungen, Kümstlergruppen u.v.m. einladen und mitnehmen kann.

Die große Zielsetzung der CocoKuku:

– Wertschöpfung – im umfassenden Sinne
– gute Arbeit im humanen und umfassenden Sinne
– soziale Kultur- UND Marktwirtschaft
– konstruktives uns nachhaltiges qualitatives Wachstum
– die Förderung von Inspiration, Kreativität, Neugier und allen Künsten
– die Förderung von demokratischer und pluraler Kreativität in Wirtschaft & Politik.
– die Förderung von Individualität und Freiheits- und Persönlichkeitsrechten.
– einen kooperativen und komparativen und fairen globalen Wettbewerb.

CoCoKuku und der Ort der Innovation

Die CoCoKuku wird zunächst einen vertraulichen Gesprächskreis gründen, der sich später als Steuerungskreis und Aufsichtsrat weiterentwickeln soll. Eingeladen werden wichtige Persönlichkeiten. Eingeladen sind die in der Pankower BVV vertretenen Parteien, die jeweils eine Person als „Beobachter“ entsenden können.

In dem Gesprächskreis werden in zweimonatiger Folge bedeutsame Themen der Digitalisierung behandelt:

– Buchhandel & Buchmarketing
– Tanztheater
– Museen, Schau- und Projekträume und Demonstrationsvorhaben
– Wohnen, Wohnen im Alter
– Innovation & Start-Ups in der Kulturwelt.
– Vertraulichkeit und Innovation.

CoCoKuku und neue gute Arbeit

Die CoCoKuku richtet sich im zehnten Jahr der Arbeitsmarkt-Reformen an eine Gruppe unserer Mitmenschen, die sich ganz besonders neue, gute und intelligente Arbeit wünschen – und selbst erschaffen möchten. Zielgruppe sind insbesondere alleinstehende und alleinerziehende Frauen und Männer mit ihren Kindern.

Die CoCoKuku schreibt intern neue, zunächst ehrenamtliche Stellen aus, die einen definierbaren Vektor haben, um schnell und direkt aus Arbeitslosigkeit und prekären Beschäftigungsverhältnissen heraus zu kommen, oder sich herauszuarbeiten.

Vorinformation über mögliche Stellenbeschreibungen (Teilzeit):

Leiter/in der Leitstelle Bürger-Innovation und Information

Leiter/in der Leitstelle: Vereins- und Genossenschaftsorganisation

Leiter/in und Community-Manager/in des Projektes „Digitaler Büchertisch“

Leiter/in und Community-Manager/in: Digitale Schwarmökonomie

Arbeitsgruppen-Leiter/in: E-Commerce und E-Mikro-Commerce im mittelständischen Handel

Leiter/in des Projekte und Community-Manager/in „Traumspielplatz und Lange Nacht der Spielplätze“

Die Stellenvoraussetzungen:

– Kunst- oder Kulturberuf, kreative Berufe, Web- und Digitales
– steuerberatende und rechtsberatende Berufe (für Vereins- und Genossenschaftsgründungen)
– gute englische Sprachkenntnisse oder andere Fremdsprache
– mindestens 1 Jahr Arbeitslosigkeit oder Hartz4-Bezug.
– Vereins- und Genossenschafts-Erfahrungen oder Community-Management

Weiterführende Information

Erstkontakt über:
redaktion@pankower-allgemeine-zeitung.de

Termine, Organisation und Projektinformationen werden über eine verschlüsselte Mailing-Liste geführt.
Eine Internet-Seite oder Social-Media-Präsenz ist in Vorbereitung.
Die CoCoKuku wird in Form einer gGmbH ab 1.1.2015 gegründet werden

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m/s