Samstag, 19. August 2017
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Das Abo: für eine öffentliche Zeitung

Das Abo

/// In eigener Sache /// – Wann verschwindet die Pankower Allgemeine Zeitung hinter einer Bezahlschranke? – Die überraschende Antwort: Gar nicht! Es ist überhaupt nicht geplant! Eine Zeitung MUSS öffentlich sein! Eine Zeitung hat die elementare Aufgabe öffentlich zu sein – Öffentlichkeit herzustellen! Ohne Öffentlichkeit kann keine Demokratie funktionieren! Ausrufezeichen!

Aber wie finanziert sich eine solche Zeitung? – Die ebenfalls überraschende Antwort: sie finanziert sich nicht von selbst, sondern sie muss von Leserinnen und Lesern finanziert werden. Deshalb: das Abo kommt! Aber auch noch mehr!

Vom Nutzen einer Online-Zeitung

Was ist der Nutzen einer Online-Zeitung? Warum soll für eine Zeitung ein Abo bezahlt werden? – Die Anworten könnten ein Buch füllen.

Die erste einfache Antwort lautet: Pankow ist groß genug für eine eigene Zeitung. Für eine Zeitung, die kommunale Themen auch gegen den Strich bürsten kann! Die auch mit Wagnis und Experiment umgeht. Eine Zeitung, die innovative Brüche der modernen mobilen Medienwelt auch konstruktiv mit verarbeiten will. Ein Medium, das sich auf neue Formate und Formen einlassen kann.

Eine Zeitung, die sich zwischen Geschichte und Zukunft bewegen kann. Eine Zeitung die Kreativität und Erfindungsreichtum in einer Stadt an die Oberfläche fördern kann. Eine Zeitung, die auch Positionen und Meinungen sichtbar machen kann.

Politisch unabhängig – innovativ – und mit Blick auf eine Bürgerkommune

Vor allem aber: eine unabhängige Zeitung, die nicht parteikonform, sondern problembewußt und lösungsorientiert argumentiert. Eine Zeitung, die auch Gastautorinnen, Gastautoren mit an Bord lässt. Auch eine politische und kommunalpolitische Zeitung, die innovative Denkanstösse bewirken will, auch „Ko-Politik“ betreibt, und nach mehrheitsfähigen Lösungen in der Mitte strebt.

Auch eine Zeitung, die offen ist für alle Farben und Meinungen, auch aller Parteien – wenn sich ihre Vertreter und Autoren mit zu Wort melden möchten.

Vor allem eine Zeitung, die eine soziale Bürgerstadt stärken will, die diese gegen krude und einseitige Interessen in Politik und Wirtschaft verteidigt – und Freiräume erobern hilft.

Eine Zeitung, die zwischen hyperlokal, kommunal und überregionalen Themen frei wählen kann, und so auch die Leser-Reichweiten einer „allgemeinen Zeitung“ herstellen kann.

Druckausgabe der Pankower Allgemeine Zeitung

Ein seltsames Phänomen ist aus der Redaktion zu berichten: „Warum ist die Zeitung wieder nicht in meinem Briefkasten?“ Fast im Wochenabstand gibt es telefonische Beschwerden oder Beschwerde-Mails, die das Ausbleiben der Pankower Allgemeine Zeitung monieren. Natürlich hat dies heftiges Nachdenken ausgelöst: soll die Zeitung künftig auch gedruckt werden?

Es wäre ein wirtschaftliches Experiment, das noch nicht gewagt wurde: aus einer reinen Online-Zeitung auch eine gedruckte Zeitung „betriebwirtschaftlich aufwachsen zu lassen“.

Eines ist klar: ohne Ihre Hilfe und Unterstützung als Leser und Abonnenten kann aus der Pankower Allgemeine Zeitung keine große Zeitung werden.

Kulturbezirksförderung
Kulturbezirksförderung

Zugleich wurde eine kulturaffine Zeitung geschaffen, die Autoren, Künstlern, Darstellenden Künstlern, Musikern und Kulturveranstaltern mit dem Format der „Kulturankündigung“ hilft. Schon bei ganz kleinen Veranstaltungen soll ein Plus in der Ticketkasse erzielt werden können. Die Redaktionsinfrastruktur wird auf Mehrsprachigkeit ausgelegt, Kulturveranstaltungen für internationale Zielgruppen in Berlin sollen zweisprachig und in der Sprache der Partner angekündigt werden können.

Das faire Leser-Abo kommt!
Die Betriebswirtschaft einer Online-Zeitung setzt unerwartete Grenzen, zum Teil auch wirklich überraschende Grenzen. Im Jahr des Starts gab es noch eine optimistische Einschätzung über mögliche Erträge von Online-Werbung. Inzwischen dominiert das Smartphone, es wurden völlig neue Überlegungen notwendig. Ein Problem, das übrigens auch alle großen Online-Medien teilen.

Die SEPA-Umstellung im Jahr 2014 hat dazu eine überraschende Veränderung des Bezahlverhaltens in Gang gesetzt. Das bei Abos übliche Bankeinzugsverfahren ist erschwert, es entstehen im Vertrieb zu hohe Kosten für eine bei Abogeschäften bisher übliche Bezahlweise.

Der einzig sinnvolle Ausweg: das faire Leser-Abo auf Vertrauensbasis wird als einfache und kostengünstige Lösung gewählt. Nach Einzahlung gibt es eine bestätigende Rechnung, keine Kündigungsfristen, nur ganz einfache Bezahl-Abos, und eine Erinnerung, das Abo zu verlängern. Die Kosten der´Betriebswirtschaft können so sehr gering gehalten werden.

Die Kostenvorteile eines Online-Mediums sollen gewahrt werden, um bei allen anderen wertschöpfenden Prozessen wie Werbung, PR, Kulturankündigungen und Advertorials günstige Konditionen anbieten zu können. Vor allem sollen künftig günstige Konditionen für mobile Onlinewerbung und geplante innovative „offene Smartphone-Formate“ angeboten werden.

Das Abo

Fairer Preis: sechs Euro pro Monat
Das normale Leserabo kostet 6 Euro pro Monat. Es ermässigt sich bei einer Zahlung von 30 € für sechs Monate sogar auf 5 Euro pro Monat. Mit den Einnahmen soll der technische und redaktionelle Grundbetrieb abgesichert werden, der monatlich bei rund 1.800 € liegt.

Premium-Abo für zehn Euro pro Monat
Ab August folgt das Premium – Abo, das einen exklusiven Newsletter und den Zugang zu einem Premium-Bereich öffnet. Der Premium-Bereich wird journalistisch aufwändig ausgearbeitet Fachbeiträge enthalten. Spezielle Wirtschaftsthemen für Handel und Gewerbe und für freie Berufe, sowie Informationen um Bauen und Wohnen sowie exklusive Kulturangebote, Preview- und Premierenangebote werden im Newsletter für echten Mehrwert sorgen. Außerdem: journalistische E-Book-Formate zum Download sind geplant.

Abo im Online-Shop
Die Pankower Allgemeine Zeitung bekommt einen eigenen Online-Shop, in dem die verschiedenen Abos und Produkte verkauft werden. Hierfür wird ein bewährtes Open-Source-System verwendet, das weltweit über 100.000 Installationn hat.
Ein Teil des Shops steht künftig auch für Crowdfunding, für Kultursponsoring und für gemeinnütziges Fundraising zur Verfügung.

Ein verschlüsseltes vertrauensvolles soziales Netzwerk für Abonnenten kommt!
Aus ganz grundsätzlichen philosophischen Erwägungen wird nicht auf Facebook & Co gesetzt. Das gesamte Setting zwischen Redaktion und Leserschaft wird durch dritte, vierte und fünfte heimliche Interessen verändert.
Facebook wird als übermächtige „third Party“ wahrgenommen, die nicht mehr nachvollziehbare Allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenprozesse zwischen Redaktion und Leserschaft stellt.

Big-Data, Tracker-Dienste und für Nutzer unsichtbare Auswertungen von Meta-Daten stören als „fourth Party“ Bildschirmaufbau, Lese-Erlebnis und die doch traditionell eher persönliche direkte Beziehung zwischen Redaktion und Leser.

Sorgen und Mißtrauen bereiten auch unheimliche, immer wieder überraschende Einwirkungen unbekannter „Cloud-Dienste“, die als „fifth-Party“ alle Kommunikationsdaten extrahieren, um irgendwo auf der Welt Personenprofile als „Datencollagen“ zu erzeugen und „zusammenzufrickeln“!

Ausblick: es wird daher eine radikale neue Lösung für ein „verschlüsseltes vertrauensvolles soziales Netzwerk“ geben. Die avisierte Lösung ist zugleich in wichtiger Baustein in einer neuen „Berliner Topologie“ des Internets, die auch für andere Communities eine tolle Lösung ist. Das Ziel: das „Internet der Köpfe“ soll die Gestaltungsmacht über das „Internet der Dinge & Screens“ behalten – ein Internet einer sozialen-digitalen Marktwirtschaft soll möglich bleiben!

mit freundlichen Grüßen
Michael Springer, Herausgeber

Weitere Informationen:
Die Einrichtung eines Shops ist eine komplexes Projekt, das erst im August fertiggestellt ist. Doch schon ab sofort ist es möglich, das Zeitungsprojekt als zahlender Abonnent oder zahlender Kulturpartner zu unterstützen.

Nähere Informationen werden auf Anfrage zugesendet über die Mail-Adresse: info@pankower-allgemeine-zeitung.de

Stichworte:
Abo | Premium-Abo | Kulturmarketing & Kulturpartner | Crowdfunding | gemeinnütziges Fundraising | Werbung & PR

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m/s