Donnerstag, 17. August 2017
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Das Politiker-Abo

Das Politiker-Abo

Kommunalpolitik kostet Geld. Für das arbeitsintensive Aufgabenfeld des Journalisten setzt der Mindestlohn feste und neue Rahmenbedingungen. Ohne Budget-Deckung gibt es keine journalistische Arbeit – keine journalistische Verarbeitung von Politik – und auch keine Kritik. Auch Interviews, vor Ort Berichte und Themenberichte kosten Geld.

Es gibt eine neue „conditio sine qua non“ für die journalistische Befassung mit allen Fragen der Politik: zwei Minuten Arbeitszeit kosten 99 Cent (29,75 € Honorar pro Stunde).

Der Mindestlohn muss umgesetzt werden. Dazu sind auch Innovationen und neue Konventionen nötig: Politiker sollen die Möglichkeit bekommen, sich öffentlich für die Honorierung einer Redaktion und ihrer Autoren zu bekennen. Dazu gibt es jetzt das Politiker-Abo.

Warum sollen Leser allein für Politik bezahlen?

Die bisher übliche Form der Finanzierung von Zeitungen sieht Abogebühren vor, die vom Leser einer Zeitung bezahlt werden. Dazu tragen Anzeigenkunden mit zum notwendigen Ertrag bei. Doch die klassische Wertschöpfungskette des Journalismus funktioniert nicht mehr im mobilen Internet. Das Internet der Social-Media Dienste spricht nur Zielgruppen und Mitglieder an. Das Internet der öffentlichen Screens kostet dagegen bereits rund 25 € für nur 15 Sekunden-Sendezeit.

Ein kommunales Online-Medium stellt eine große Öffentlichkeit her. Eine Öffentlichkeit, die Politik transportiert und vermitteln kann – aber auch öffentlich aufklärt.

Auch Politiker und Kommunalpolitiker haben ein Interesse, Öffentlichkeit für ihre Anliegen herzustellen. Jährlich werden hunderte Millonen Euro für Kampagnenwerbung, PR, Plakatwerbung und TV-Werbung ausgegeben. Programme für Familienpolitik, Seniorenpolitik, Gesundheitspolitik, Integration und gegen radikale Gewalttäter und rechte Ideologien werden zum Teil auch auf Bezirksebene finanziert. Ohne öffentliche Vermittlung funktionieren diese Programme nicht – weil Journalisten diese Programme und Inhalte nicht mehr ohne Honorierung verarbeiten können.

Ohne Politikvermittlung, ohne lokale Information kann Politik nicht funktionieren. Zudem setzt eine thematische Aufbereitung von fachlichen, gesetzlichen und kommunalpolitischen Belangen einen hohen Aufwand voraus. Auch Bildrechte müssen bezahlt werden. Nicht jedes Bild in der Pankower Allgemeine Zeitung ist pressefrei.

Auch Politiker und Politiker müssen sich den wirtschaftlichen Zwängen der Digitalisierung und des Mindestlohns stellen. Ein ganz persönlicher Beitrag in Form eines Politiker-Abos zeigt auch Haltung: „Ja ich bin für Pressefreiheit und unabhängige Berichterstattung!“

Harte gesetzliche Regeln fordern harte Journalisten

Bildlich gesprochen: neben jedem Journalisten steht heute irgendwann ein Zollbeamter mit Schußwaffe in der Redaktion, und verlangt den Nachweis der ordnungsgemäßen Lohnzahlung nach Mindestlohngesetz. Die Lage ist ernst – viel ernster, als jene Politiker bisher denken, die den Mindestlohn selbst gefordert und beschlossen haben. In Realität steht auch die Pressefreiheit wirtschaftlich auf dem Spiel.

Tatsächlich sind viele große Redaktionen in einer bedrohlichen Lage, weil sie bisher sogenannte „Pauschalisten“ beschäftigt haben. Es trifft alle Redaktionen. Die Redaktion der Pankower Allgemeine Zeitung wird aber grundsätzlich mindestens Mindestlohn – bei 50% Frauenquote bezahlen.

Das Besondere am Politiker-Abo

Ob Bezirksverordnete, Abgeordnete im Abgeordnetenhaus, Stadträte, Bürgermeister oder Bundestagsabgeordnete – alle unterscheiden sich vom normalen Leser in besonderer Weise: sie möchten auch Ankündigungen publiziert wissen.

Ein Format das Öffentlichkeit, Bürger- und Nachbarschaftsöffentlichkeit herstellt. Statt Flyer zu verteilen, statt Plakate zu kleben, kann auch öffentlich informiert werden.
Auch muß man nicht Bürger auf Facebook-Seiten mit klandestinen Datenschutzregeln locken.

Ein klares „Ankündigungsformat“ – ohne Kommentar und Kritik – ist für sich sehr nützlich. Es ist auch in Wahlkämpfen gut einsetzbar und ergänzt die Formen von Werbung und Onlinewerbung.

Ambitionierte Politiker möchten selbst auch als Autoren eigene Themenbeiträge veröffentlichen, sich öffentlich engagieren – warum sollte eine Zeitung das nicht auch ganz gezielt erlauben? Die Pankower Allgemeine Zeitung bietet diese Möglichkeit auch auf lokaler und hyperlokaler Ebene im Kiez.

Es trägt in besonderer Weise dazu bei, Öffentlichkeit herzustellen – eine Position bekannt zu machen! Im Prinzip soll die Zeitung offen sein, für alle Farben der Politik, die sich sachlich und auf Grundlage einer toleranten Gesellschaft bewegen.

Was kostet das Politiker-Abo?

Das Politiker-Abo kostet jährlich 297,50 € – inkl. MWST.

Das entspricht etwa 10 Arbeitsstunden der Redaktion und enthält damit einen „Kampagnen-Support“ für den kommenden Wahlkampf – oder eine gute politische Sache vor Ort.

Enthalten sind redaktionelle Leistungen, um vier Veranstaltungsankündigungen zu Publizieren. Ebenfalls enthalten: Fotos vor Ort – und die exklusive Möglichkeit, eigene Namensbeiträge zu publizieren.

Es ist eine Möglichkeit, als Politikerin und Politiker „Gesicht zu zeigen!“ – und sich öffentlich zu positionieren und Meinung kenntlich zu machen. Es ist auch ein Bekenntnis zur Demokratie, die das wohlüberlegte und gut ausgewählte Wort benötigt. Es ist auch eine Chance, mit Wort und Bild öffentlich sichtbar zu werden. Und es ist eine Möglichkeit, nicht schon nach Minuten in einer Timeline im sozialen Netz unterzugehen und unsichtbar zu werden.

mit freundlichen Grüßen
Michael Springer, Herausgeber

Weitere Informationen:

Das Politiker-Abo wird in unseren neuen Abo-Shop mit eingebaut. Die Einrichtung eines Shops ist eine komplexes Projekt, das erst im August fertiggestellt ist. Doch schon ab sofort ist es möglich, das Zeitungsprojekt als zahlender Abonnent oder zahlender Kulturpartner zu unterstützen.

Nähere Informationen werden auf Anfrage zugesendet über die Mail-Adresse: info@pankower-allgemeine-zeitung.de

Weitere Stichworte:
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m/s