Freitag, 15. Dezember 2017
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„Der kleine Prinz“ im Kloster

Kultur in Pankow

In der Klosterkirche des Herz-Jesu-Klosters in Prenzlauer Berg ist heute hoher Besuch angesagt:

„und hier ist mein Geheimnis“, sagte der Fuchs, „es ist ganz einfach.“ „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Die Textzeilen gehören zu einem der außergewöhnlichsten Bücher: Über 100 Millionen Mal verkauft und in 250 Sprachen übersetzt wurde „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupérys. Jetzt hält er auch Einzug in eine Kirche.

„Obwohl das Büchlein kein theologischer Text ist, behandelt es Fragen, die auch uns Theologen bewegen“, sagt Pater Ryszard Krupa SCJ. Es gehe um Mitmenschlichkeit, Freundschaft, Vertrauen und vieles mehr. „Der kleine Prinz lebt geradezu durch seine Einfachheit und Eindringlichkeit von Bildern“, erklärt der Ordensmann.

„Wie ein anderes wichtiges Buch: die Bibel.“ Pater Krupa freut sich, dass der Text kommenden Freitag auch in der Klosterkirche des Berliner Herz-Jesu-Klosters auf eindringliche Weise rezitiert wird.

Der kleine Prinz

Der Schauspieler Stephan Wilke trägt Passagen aus der weltbekannten Geschichte vor. Wilke ist auch als Regisseur tätig, sein Repertoire umfasst über 150 Rollen quer durch alle Genre. Den Text musikalisch begleiten wird Christine Roedel nach den Kompositionen von Carlo Domeniconi. Seit ihrem zwölften Lebensjahr spielt Roedel Querflöte und begleitet die Künstlergottesdienste in der Kirche St. Thomas-von Aquin vorwiegend mit Musik aus dem Barock und Impressionismus.

Herz Jesu Kloster | Greifswalder Str. 17 | 10405 Berlin | www.herz-jesu-kloster-berlin.de

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m/s