Freitag, 15. Dezember 2017
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Die Dampflok-Saison beginnt

Volldampf-Fahrt mit "Else" und den "Donnerbüchsen"

Am letzten Märzwochenende beginnt die diesjährige Fahrtensaison von Berlins letzter Dampflok, der 52 8177, genannt „Else“. Die
Lok (Baujahr 1944, 1500 PS, Gewicht 140 Tonnen) fährt am Wochenende zum ersten Dampflokfest nach Staßfurt in Sachsen-Anhalt.

Volldampf-Fahrt mit "Else" und den "Donnerbüchsen"
Volldampf-Fahrt mit „Else“ und den „Donnerbüchsen“

Am Samstag, dem 29. März 2014 geht es von Schöneweide aus los. Abfahrtzeiten sind Schöneweide 7.09 Uhr, Lichtenberg 7.33 Uhr, Gesundbrunnen 7.54 Uhr, Wannsee 8.21 Uhr, Potsdam Hbf. 8.34 Uhr.

Zwischenstation in Magdeburg

Wer sich nicht nur für Dampfloks interessiert, kann bereits in Magdeburg aussteigen und nimmt an einer Schiffsfahrt durch Deutschlands größtes Wasserstraßenkreuz teil. Auch kann die die Innenstadt von Magdeburg mit einer historischen Straßenbahn erkundet werden. Die Fahrkarten kosten ab 64 Euro, Kinder (6-14) 24 Euro. Abends geht es wieder mit der Else zurück nach Berlin.
Die Abfahrtzeit ist bei Zugschaffner zu erfragen.

Traditionsfahrt in Berlin

Am Sonntag, 30. März, geht der Berliner Traditionszug mit seiner Dampflok 52 8177 auf familienfreundliche Stadtrundfahrt. Ab Berlin-Lichtenberg (Abfahrt 10.16 Uhr, 12.11 Uhr und 14.09 Uhr und 16.06 Uhr) fährt der Zug über Hohenschönhausen, Blankenburg, vorbei am Nordkreuz und über die Ringbahn, durch das ICE-Werk Rummelsburg nach Köpenick und erreicht nach rund eineinhalb Stunden wieder Lichtenberg. Fahrkarten (direkt im Zug) kosten 20 Euro, für Kinder (6-14) 10 Euro, Familien zahlen 50 Euro.

Fahrt nach Meuselwitz ins Kohlerevier

Am Sonnabend, 5. April, rollt der Dampfzug ins sächsische Braunkohlenrevier nach Lippendorf, wo eine Kraftwerksbesichtigung oder eine Fahrt mit der Meuselwitzer Kohlenbahn auf dem Programm steht. Fahrkarten ab 69 Euro,Kinder (6-14) ab 24 Euro.

Rustikal, laut und donnernd in der Holzklasse

Die Dampflok-Fahrten mit „Else und den Donnerbüchsen“ sind Abenteuer pur. In den historischen Wagen aus den dreißiger und fünfziger Jahren reist man wie zu Großvaters Zeiten: in der zweiten Klasse bequeme Polster und edle Holzausstattung, in der 3. und 4. Wagenklasse rustikale Holzbänke.

Wegen ihres dröhnenden Fahrgeräusches erhielten sie bald den Spitznamen „Donnerbüchsen“. Wer mag, lässt sich den Fahrtwind auf den offenen Plattformen um die Nase wehen oder nimmt Platz im historischen Speisewagen, in dem die Mitglieder des Vereins Dampflokfreunde Berlin sogar noch „echt“ kochen und frische Hausmannskost servieren.

Weitere Informationen:

Information, Buchung und einen kostenlosen Katalog gibt es unter Tel. 030 /67 89 7340 oder www.berlin-macht-dampf.com.

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m/s