Sonntag, 24. September 2017
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Die wahre Größe Afrikas

Afrikas wahre Größe

Blickt man von Europa nach Afrika, geht es auf der Weltkarte immer von Norden nach Unten. Die Deltkarten-Sicht ist aber verzerrt.
Afrika hat eine Fläche von 30.221.532 Quadratkilometern. Damit macht es 22 Prozent, also mehr als ein Fünftel, der gesamten Landfläche der Erde aus.

Der Blick auf die Weltkarte verzerrt die wahre Größe, denn die seit Seefahrer-Zeiten verwendete Mercator-Projektion gibt nicht die wahren Größenverhältnisse wieder.

Computergrafiker Kai Krause zeigt die wahren Größenverhältnisse auf, eine Grafik, die schon auf den ersten Blick deutlich werden lässt:

Afrika ist größer als die USA, China, Indien, Japan und Europa zusammen.

Allein die Sahara ist so groß wie die Vereinigten Staaten von Amerika – und sie macht nur etwa ein Drittel Afrikas aus.

Addiert man zur Fläche der USA die von China, Indien, Mexiko, Peru, Frankreich, Spanien, Papua Neuguinea, Schweden, Japan, Deutschland, Norwegen, Italien, Neuseeland, Großbritannien, Nepal, Bangladesch und Griechenland, dann schließlich hat man die Größe Afrikas erreicht. Wenigstens fast.

Afrikas wahre Größe
Afrikas wahre Größe – Grafik Kai Krause, mit frdl. Genehmigung des Afrika Medienzentrums

Entwicklungshilfe aus Europa – bisher ein Irrweg!

In den vergangenen 50 Jahren sind mehr als zwei Billionen Dollar Hilfe von den reichen an die armen Länder geflossen. Aber dieses Modell hat nirgendwo auf der Welt wirtschaftlichen Aufschwung gebracht. Die Ökonomin Dambisa Moyo aus Sambia fordert ein Ende der westlichen Entwicklungshilfe. Sie setzt auf China.

Dambisa Moyo: „Der auf Mitleid und Almosen basierte Ansatz der westlichen Entwicklungshilfe ist gescheitert. Das chinesische Modell hat in Afrika innerhalb von fünf bis zehn Jahren mehr Arbeitsplätze und Infrastruktur geschaffen als der Westen in 60 Jahren.“

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m/s