Sonntag, 20. August 2017
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Eckert & Ziegler auf Wachstumskurs

Eckert & Ziegler AG - Firmenzentrale in Berlin-Buch

Eckert & Ziegler, Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie (ISIN DE0005659700) ist zurück auf Wachstumskurs. Die Eckert & Ziegler Gruppe gehört mit rund 630 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin.

Das Unternehmen entwickelte sich in den Monaten April bis Juni deutlich besser als noch im ersten Quartal. Der Umsatz stieg um 9%, das Periodenergebnis hat sich mehr als verdoppelt.

Für das Halbjahr ergibt sich aufgrund des schwachen Jahresstarts allerdings immer noch ein Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4% auf 55,3 Mio. EUR. Er ist im Wesentlichen organisch bedingt. Im Segment Strahlentherapie führten erwartungsgemäß schleppende Absatzzahlen bei den Tumorbestrahlungsgeräten, der Preisrutsch bei den Prostataimplantaten und die Aufgabe des unrentablen Zubehörgeschäftes zu einem deutlichen Umsatzrückgang. Im größten Segment Isotope Products lag der Umsatz dagegen nur minimal unter dem Vorjahreswert. Insgesamt ist jedoch ein positiver Trend für das zweite Halbjahr aufgrund gut gefüllter Auftragsbücher deutlich erkennbar.

Das EBIT des ersten Halbjahres 2013 ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31% auf 6,9 Mio. EUR zurück. Ursächlich hierfür ist wiederum der schwache Start am Jahresanfang. Im Segment Umweltdienste führten behördliche Preiserhöhungen zu einer Anpassung der Entsorgungsrückstellungen. Im Segment Radiopharma hat sich der Anteil von niedrig-margigen Umsätzen (Handelswaren) erhöht, außerdem wurden weniger Entwicklungskosten aktiviert. Positiv wirkten sich Sondererträge im Segment Strahlentherapie (außergerichtlicher Vergleich mit Core Oncology) und im Segment Isotope Products (Gerichtsurteil über die Erstattung von Entsorgungskosten) aus.

Der Gewinn nach Steuern und Minderheiten erreichte zum Halbjahresende 4,0 Mio. EUR oder 0,75 EUR/Aktie. Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 27%. Aufgrund geringerer Zinszahlungen und einer gesunkenen Steuerquote bleibt der Rückgang hier geringer als beim EBIT.

Für das Geschäftsjahr 2013 werden weiterhin Umsätze von ca. 125 Mio. EUR und ein Ergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen von rund 2,15 EUR pro Aktie erwartet.

Weitere Informationen:

Quartalsbericht

www.ezag.de

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m/s