Sonntag, 22. Oktober 2017
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Eckert & Ziegler Geschäftsbericht 2013

Eckert & Ziegler AG - Firmenzentrale in Berlin-Buch

Geschäftsbericht in Kürze:
Eckert & Ziegler meldet für das Geschäftsjahr 2013 einen leichten Umsatzrückgang. Der Dividendenvorschlag bleibt konstant. Das Unternehmen blickt optimistisch in das Geschäftsjahr 2014.

Umsatz 2013
Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 117,1 Mio. EUR erreicht (Vj. 120,0 Mio. EUR). Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren ein Umsatzrückgang bei industriellen Komponenten, den Implantaten und der Gerätesparte, der planmäßige Ausstieg aus dem Zubehörhandel in Frankreich sowie eine ungünstige Wechselkursentwicklung vom EUR zum US-Dollar. Diese Effekte konnten durch den Zusatzumsatz aus Akquisitionen nicht ausgeglichen werden.

Der Konzerngewinn nach Steuern und Minderheiten sank von 10,3 Mio. EUR um 12% auf 9,1 Mio. EUR. Das Ergebnis pro Aktie fiel um 0,23 EUR/Aktie auf 1,72 EUR/Aktie. Grund hierfür ist insbesondere der Rückgang der Rohmarge. Trotz eines nur zweiprozentigen Umsatzrückganges sank die Rohmarge aufgrund von Einmaleffekten um 12%. Zu den Ursachen zählen höhere Umsatzkosten durch außerplanmäßige Einmalkosten bei der Entsorgung sowie eine Verschiebung im Produktmix zu Gunsten von niedrigmargigeren Produkten.

Gesplittet auf die einzelnen Segmente ergibt sich folgende Umsatzverteilung:

Das Segment Strahlentherapie verzeichnete nominell den größten absoluten Umsatzrückgang um 3,9 Mio. EUR auf nunmehr auf 27,8 Mio. EUR. Ursache hierfür waren zum einen Sonderumsätze im Vorjahr, die aus einer einmaligen Lizenzgebühr für die Nutzung von firmeneigenen Patenten und Technologien in Russland resultierten und zum anderen der Wegfall des Geschäftes mit Bestrahlungszubehör in Frankreich. Korrigiert um diese beiden Effekte zeigt das Segment Strahlentherapie ein Umsatzwachstum, das insbesondere auf der stabilen Nachfrage nach Tumorbestrahlungsgeräten (+7%) basiert.

Die Umsätze im Segment Isotope Products sanken um 4% auf 54 Mio. EUR. Ausschlaggebend hierfür war eine geringere Nachfrage nach industriellen Komponenten in China und Amerika sowie ungünstige Wechselkurseffekte.

Im Segment Radiopharma stieg der Umsatz um 2,3 Mio. EUR oder 9%. Dies lag maßgeblich am Kauf der österreichischen BSM Diagnostica GmbH, die 3,0 Mio. EUR beitrug.

Auch im Segment Umweltdienste war eine Auslandsakquisition mit 1,6 Mio. EUR entscheidend für das Wachstum der Umsätze. Sie verbesserten sich durch die erstmalige Einbeziehung der von Energy Solutions übernommenen britischen Entsorgungssparte um 1,1 Mio. EUR oder 18%.

In der Summe wird für das Geschäftsjahr 2014 ein Umsatz- und Ergebnisanstieg um mindestens 10% erwartet. Das entspricht einem Umsatz von rund 129 Mio. EUR und einem Jahresüberschuss von rund 10 Mio. EUR (EPS ca. 1,90 EUR/Aktie). Die internen Planungen liegen merklich höher als diese Schwellwerte.

Den vollständigen Jahresabschluss finden Sie hier:
http://www.ezag.com/fileadmin/ezag/user-uploads/pdf/financial-reports/deutsch/euzj13d.pdf

Vorstand und Aufsichtsrat werden auf der Hauptversammlung am 22. Mai 2014 eine Dividende von 0,60 EUR pro dividendenberechtigter Aktie (Vj. 0,60 EUR) vorschlagen.

Über Eckert & Ziegler
Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), gehört mit knapp 700 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin.
Wir helfen zu heilen.

Ansprechpartner bei Rückfragen:
Eckert & Ziegler AG, Karolin Riehle, Investor Relations Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin-Buch
Tel.: +49 (0) 30 / 94 10 84-138, karolin.riehle@ezag.de, www.ezag.de

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m/s