Dienstag, 12. Dezember 2017
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Eidgenossen: genossenschaftlich Wohnen & Arbeiten in der Innenstadt

Blockrandbau der Genossenschaft Kalkbreite in Zürich

Während sozialdemokratische Stadtentwicklungssenatoren in Berlin auf eine Kombination aus Staatsfinanzierung bei landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und „Investoren-Beschenkung“ mit Grunderwerbssteuerbefreiung, Klüngelei und staatlicher Infrastrukturfinanzierung setzen, zeigt man in der Schweiz wie Wohnungsbau, Wohnen und Arbeiten und kluges Investieren in einer Innenstadt geht. Am 6. Oktober kann man es aus erster Hand erfahren.

Blockrandbau der Genossenschaft Kalkbreite in Zürich
Ein typischer Blockrandbau mit Innenhof: das neue Wohn- und Gewerbehaus Kalkbreite, direkt neben Zürcher Bahngeleisen. Foto: Genossenschaft Kalkbreite

Dr. Sabine Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung der Genossenschaft Kalkbreite aus Zürich ist in der kommenden Woche Gast in der Konrad-Adenauer Stiftung (KAS) und wird von einem wichtigen Projekt zur Innenstadtentwicklung berichten.

Eidgenossen planen und bauen anders

In der Schweiz ticken die Uhren im Städtebau anders: „Urbane Lebensqualität, soziale Durchmischung, verdichtetes Wohnen, 2000-Watt-Gesellschaft: Das sind Anforderungen an den Städtebau der Zukunft. Die Zürcher Baugenossenschaft Kalkbreite setzt das alles ganz konkret um, mitten in der City. Luxus wird dabei nur spärlich eingesetzt.“

Das Projekt wird von Dr. Sabine Wolf und Bettina Harms, ANALYSE & KONZEPTE, Beratungsgesellschaft für Wohnen,Immobilien, Stadtentwicklung mbH, Hamburg vorgestellt. Mit auf dem Podium ist die Neuköllner Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer (MdB-CDU).

Vorbild Schweiz im Wohnungsbau?

Wer heute nach neuen Entwicklungen im Wohnungsbau sucht, kommt an der Schweiz nicht vorbei: In eidgenössischen Städten entstehen genossenschaftliche Wohnprojekte, die preiswert gebaut sind und trotzdem hohe ökologische Standards erfüllen.
In der KAS wird die neue Züricher Genossenschaft Kalkbreite vorgestellt, und hochaktuelle Fragen können aus erster Hand beantwortet werden: „Wie machen die Eidgenossen das?“ – „Was haben sie den sozialdemokratischen Genossen in Berlin voraus?“ – „Konnen derartige Projekte auch die Berliner motivieren und anregen?“ – Entstehen hier womöglich die mustergültigen Bauprojekte, die so dringend in Berlin und deutschen Großstädten bei Nutzer und Bewohnern gefagt sind? Muß künftig wieder mehr mit Eigenkapital – statt zinstreibenden Profit- und Investmentkapital gebaut werden, damit man auch künftig bezahlbar wohnen kann? – Kann man Milliarden-Summen von deutschen schlechtverzinslichen Sparkonten für den Wohnungsbau aktivieren?

Stadt im Wandel – Neue Herausforderungen für Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Reihe „Zukunft der Stadt – Stadt der Zukunft“

Dienstag | 06. Oktober 2015 | 19-21 Uhr

Auf dem Podium: Dr. Sabine Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung der Genossenschaft Kalkbreite, Zürich, Bettina Harms,ANALYSE & KONZEPTE, Beratungsgesellschaft für Wohnen,Immobilien, Stadtentwicklung mbH, Hamburg und Christina Schwarzer MdB-CDU, Berlin

Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung | Tiergartenstr. 35 | 10785 Berlin | www.kas.de

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m/s