Sonntag, 20. August 2017
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Einspurig in Pankow

Pankowmuckel´s Ärger

/// Kolumne /// – „Juten Tach! Mein Name ist Pankowmuckel!

Ick kämpfe dafür, dass Pankow wieder Weltniveau erreicht! Heute kiek ick uff die Fahrbahnen!

Wat mich wirklich uffregt in Pankow: in janz Pankow regiert die totale Einspurigkeit!

Oben in Buch fängt det an! Da wird jebaut, die Wiltbergstrasse is nun einspurig – aber nur in eene Richtung!

Und in Alt-Buch is Dauerstau. Sojar die Kameraden von die Freiwillje Feuerwehr stehn im Stau – und zwar wenn se zur Wache fahren wollen, um beim Alarm ihren Löschzug entern zu können.

Und wenn se denn über Schwanebeck oder Feldweje angeradelt sind, und det Martinhorn anblasen, denn jeht et ooch kaum voran, weil Automobilisten ja nirjens richtich ausweichen können.

Ick sach: muss det erst brennen, oder Tote jem?

In Prenzlauer Berg is ooch allet einspurig, aber Zick-Zack!

Wenn man so mit seinem EssJuhWieh durch die Strassen fährt, muss man zwischen jelbroten DHL-Benzsprintern, braunen UPS-Lastern und hellgrauen Hermes-LKW immer die Spur wechseln.
Vor lauter Zick-Zack weeß man ja nicht mehr, wo die Hausnummern sind.

Pankowmuckel
„Gestatten, mein Name ist Pankowmuckel!“

Und nun woll´n die ooch noch für die Schönhauser Allee eene Einspur-Politik machen.

Mensch Jens-Holger! Wenn det man jutjeht! Ich würd ja lieber Spuren für Smartphone-Mamas mit Kinderwagen machen, aber mich fracht je keener.

Und an die Kreuzung Eberswalder Straße brauchen wa endlich „Deppenzepter-Zonen“, weil da immer Touris mittenmang die Passanten stehnbleim und „Selfies“ machen wollen.

Und wat is mit Alt-Pankow? Mir fehlt eijentlich noch die Initiative vom Bürjameesta Köhne. Der könnte
doch die Breite Strasse mal schmaler machen!

Denn jibt et endlich Platz vorm Rathaus, bischen Jrün, eene Hecke und eenen Vorjarten vorm Ratskeller!

Da würd ick denn jerne inne Morjensonne frühstücken jehn!

Meint Euer Pankowmuckel

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m/s