Dienstag, 22. August 2017
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Elektronischer Papierkorb oder Politiker-Abo?

Das Politiker-Abo

Eine kommunale Zeitung kostet Geld. Für das technische System, für Miete, für Personal und variable Aufwendungen. Die wichtigten Redaktionsprozesse wurden nachkalkuliert. 29 € plus MWST. sind der untere Kosten-Deckungssatz, bei dem ein Betrieb gemeinnützig oder gewerblich stabil laufen kann. 58 € plus MWST. sind ein gewinnorientierter Kostensatz, wie er üblich bei vielen PR-Agenturen gezahlt wird.

99 Cent kostet das Sichten und Löschen einer Mail. Die Lesezeit nicht eingerechnet. Für Text, Decodierung von Dateien, für Grafik und Bildbearbeitung und für das öffnen Dutzender mitgesendeter Social-Media Links fällt ebenfalls Arbeitszeit an.
Zeitintensiv: in JPEG-Grafiken und PDF-Dateien eingebettete Texte. Dazu kommen Fahrtkosten, Fahrtzeitaufwand, Verschleiß, Kamerareparaturen u.v.m. die für die „journalistische Anwesenheit und Plattform“ aufzuwenden sind.

Plattform-Gebühr und Politiker-Abo
Werbe-Querfinanzierung trägt im Zeitalter der Smartphones nicht mehr. Aufwändige digitale Geschäftsmodelle stören sogar – das mobile Publikum schaltet AdBlocker an.

Zur Finanzierung der Plattform-Gebühr wurde das Politiker-Abo entwickelt. Es deckt die Kosten des Plattformbetriebes und der digitalen Verbreitung. Bis zum 30.9.2016 werden dabei Parteien zum „Social-Business“ behandelt. An 1.10.2016 gilt ein höherer Business Tarif.

Aufgrund von Wettbewerbsverzerrungen im Bereich der digitalen Medien allgemein (Facebook, Google) und der allgemeinen Zeitungskrise, bei der große Zeitungen in Berlin Millionen-Verluste schreiben, ist das Politiker-Abo ein Ausweg, um journalistische Arbeit überhaupt zu finanzieren, um eine Autorin oder einen Autor zu entsenden, oder einen Beitrag zu produzieren.

Das Politiker-Abo

Das Politiker-Abo schafft die „Voraussetzung“ für freie Presse und digitale Medien

Entscheidend ist: welche Erwartung wird an eine Zahlung geknüpft? Will man eine freie Presse, darf keine Zweckbindung mit einer Zahlung vom Absender verknüpft werden! Das Politiker-Abo ist somit eine freiwillige Plattform-Gebühr.
Der Grundsatz der äußeren und inneren Pressefreiheit: erst nach Kostendeckung entscheidet die Redaktion, welcher Journalist oder Autor sich mit einem Thema befasst. Auch Autor-Beiträge von Parteien können so publiziert werden.

Wird die Erwartung einer Wahlwerbung an eine Veröffentlichung geknüpft, so wird das einfach und normal per Werbung bestellt. Aucb Einladungen und Aufrufe sind in dieser Kategorie zu beauftragen.

Wettbewerbsverzerrungen

Da es in Pankow mehrere „staatsfinanzierte Medien“ und Periodika gibt, die z.T. mit Vollzeitstellen finanziert werden, werden bisher großzügige kostenlose und „ehrenamtliche“ Leistungen grundsätzlich nicht mehr erbracht.
Themen mit Förder-Mitteln für Öffentlichkeitsarbeit zur Flüchtlingsintegration und politische Kampagen werden ebenfalls nicht „ehrenamtlich bearbeitet“. Gleiches gilt für täglich bis zu 1.700 Kultur- und Veranstaltungstermine in Berlin.

Weitere Informationen:

info@pankower-allgemeine-zeitung.de – Stichwort Politiker-Abo, Wahlwerbung

Die Plattform des Mediennetzwerkes mit [ Newsroom <> Syndication ] kann auch für technische Dienstleistungen eingesetzt werden, um z.B. binnen 3 Tagen eine Wahlzeitung zu veröffentlichen.

Hinweis:
Der Online-Shop des ABO-Portals wird am 10.August 2016 freigeschaltet.

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a/m