Donnerstag, 24. August 2017
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Übergriff auf SPD-Infostand

Erneuter Rechtsextremer
Übergriff auf SPD-Infostand

SPD Pankow

Rechtsextremer Übergriff auf SPD-Infostand in Berlin-Buch

Ein Infostand der Pankower SPD im Bucher Zentrum wurde am Sonnabendvormittag Ziel eines gewalttätigen Übergriffs Rechtsextremer. Gegen 11.30 Uhr erschienen ortsbekannte NPD-Mitglieder und Mitläufer, griffen mehrere SPD-Mitglieder tätlich an und bedrohten eine Person mit Pfefferspray. Auch die die Vorfälle aufnehmende Polizei wurde beleidigt. Unbeeindruckt von der Gewalt sprachen die Mitglieder der SPD Pankow mit den Bucherinnen und Buchern und führten ihren Infostand bis zum Ende durch. Keinen Erfolg hatten Versuche der Rechtsextremen, die Bürgerinnen und Bürger davon abzubringen, Infomaterial entgegenzunehmen.

Der Vorsitzende der SPD Pankow Dr. Alexander Götz erklärt: „Die Ereignisse wie auch weitere Geschehnisse während dieser Woche zeigen wie dringend es nötig ist, dass die demokratischen Parteien Pankows im Norden des Bezirkes die Zivilgesellschaft bei der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus nicht allein lassen. Angesichts der massiven rechtsextremen Vorfälle während des Europawahlkampfes hat die SPD Pankow entschieden, Buch und Karow zu einem Kampagnenschwerpunkt zu machen. Im Übrigen erwarten wir auch von der Polizei, dass sie entschieden auf Nazi-Provokationen reagiert und angemeldete Veranstaltungen besser schützt.“

Zu dem erneuten Vorfall in Pankow erklärt der Landesvorsitzende der Berliner SPD Dr. Jan Stöß: „Die Neonazis in Buch überspannen den Bogen. Wir dürfen ihnen keinen Raum für ihre Gewaltandrohungen und menschenverachtende Ideologie geben. Hier erwarten wir auch von der Polizei ein aktiveres Vorgehen. Dies werden wir gegenüber den Behörden einfordern.“

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m/s