Sonntag, 17. Dezember 2017
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EU-Länder halten Geldzusagen nicht ein

EurActiv.de

Die aktuelle Flüchtlingskrise beschäftigt Politik und Medien. Über 710.000 Menschen sind in den ersten neun Monaten in die EU eingereist. Über mögliche Fluchtursachen wird spekuliert: Flucht vor Krieg, „Wirtschaftsflüchtling“ oder Familiennachzug.

Die einfachste Ursache wird dabei ausgeblendet, vergessen: „Hunger!“ EurActiv berichtet von der Hauptursache:

Flüchtlingskrise: EU-Länder halten Geldzusagen nicht ein
EurActiv.de | 14.10.2015 | AFP/rtr/dto

Zitat:

„Im Kampf gegen die Flüchtlingskrise haben die EU-Staaten ihre zugesagten Zahlungsverpflichtungen einem Medienbericht zufolge bisher klar verfehlt.

Anstelle der 1,8 Milliarden Euro für einen Nothilfefonds für Afrika zur Bekämpfung von Fluchtursachen gebe es nur Zusagen von 24,3 Millionen Euro, berichtete die „Welt“ unter Berufung auf EU-Kreise. 8,9 Millionen Euro davon kämen von den Nicht-EU-Ländern Norwegen und der Schweiz.

Dem Blatt zufolge hat Deutschland wie Frankreich, Großbritannien und Österreich für den Treuhandfonds Afrika überhaupt keine Mittel zugesagt. „Bei der Finanzierung des Welthungerprogramms und des Treuhandfonds Syrien ist die Situation ähnlich: Den großen Versprechungen folgen keine Taten. Aber die Zeit drängt“, zitierte die Zeitung die EU-Kreise.

Auch der Aufbau von Registrierungszentren für Flüchtlinge in Griechenland und Italien verlaufe bislang stockend, berichtete das Blatt weiter. Es fehle Personal, weil die Mitgliedsstaaten ihre Zusagen unzureichend erfüllt und nicht genügend Experten geschickt hätten. Deutschland und Österreich seien zwei der wenigen Länder, die dabei ihren Verpflichtungen nachgekommen seien.“

Kommentar:
Offensichtlich haben weder Kanzerlin Dr. Angela Merkel (CDU) noch der bayrische Ministerpräsident Dr. Horst Seehofer (CSU) ein angemessenes Konzept zur Lösung der Flüchtlingskrise. Sie zwingen sogar die Menschen zur Flucht, indem sie das Geld für ausreichendes Essen vorenthalten!

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m/s