Mittwoch, 13. Dezember 2017
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Facebook: „Gefällt mir nicht!“

facebock des Monats

Konzernchef Mar Zuckerberg plant den „Dislike-Button“. Aber so einfach ist das nicht! Wenn man traurig ist, und Mitgefühl ausdrücken will, ist eine „binäre Logik“ von „Like“ und „Dislike“ eigentlich am Ende.

Man stelle es sich nur einmal konkret vor: „Ein Unfall ist passiert, mit X und Y!“ – Nun folgen „Likes“ für die Nachricht, weil man gut findet, dass der Unfall überhaupt berichtet wird – was für ein Irrsinn!.

Künftig also kommen „Dislikes“ – und man darf sich dann fragen, ob das Mitgefühl für die Opfer, oder Mißfallen über das Posten der Nachricht ausdrückt.

Wahrscheinlich ist: nur künstliche Intelligenz kann es richten: die Big-Data-Auswertung der Nutzerdaten hilft, „Like“ und „Dislike“ zu interpretieren.

Und jeder Nutzer bekommt ein Häkchen in sein immer größer werdendes digitale Profil. Am Ende werden Die Nutzerdaten verkauft, und irgendwann wundert sich jemand, dass er keinen Job bekommt, weil er einmal ein Produkt „disliked“ hat, das zufällig beim neuen Arbeitgeber „geliked“ wurde.

Zuckerberg ist dabei, die Nutzer ein weiteres Stück zu entmündigen, und „digitalen Zufällen“ auszuliefern.

Facebook: „Dislike it“! – Im Internet gibt es viele Anleitungen, wie man aus Facebook auch wieder austreten kann!

Facebook abmelden: Das rät die T-Online.

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m/s