Mittwoch, 22. November 2017
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Feuerwehr-Bilanz zu Folgen von Sturmtief „Herwart“

Regenschirm vom Winde verweht

Das Sturmtief „Herwart“ zog in den Nacht- bis in die Mittagsstunden des 29.10.2017 über Berlin hinweg. Es brachte orkanartige Böen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h aus Richtung Nordwest und hinterließ Schäden im gesamten Stadtgebiet.

Erste Stumschäden wurden gegen 04:00 Uhr in der Leitstelle der Berliner Feuerwehr gemeldet. Um 07:10 Uhr musste wegen vieler Notrufe der Ausnahmezustand „Wetter“ ausgerufen werden, um zuätzliche Unterstützung zu aktivieren.

Die Leitstellenreserve der Freiwilligen Feuerwehr unterstützte die Feuerwehrleitstelle und zusätzliche Notrufabfrageplätze wurden besetzt. Zusätzlich zu den Freiwilligen Feuerwehren Typ A wurden alle Freiwilligen Feuerwehren Typ B zur Wachbesetzung alarmiert. Zeitweise waren bis zu 500 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz und verdoppelten damit das Einsatzpotential der Berliner Feuerwehr auf über 1000 Einsatzkräfte.

Technisches Hilfswerk rückte aus

Auch das Technische Hilfswerk rückte mit 65 Einsatzkräften aus. Ein Mitarbeiter des THW half bei der Eimsatzkoordinierung in der Feuerwehrleitstelle.
Am 29.10.2017 wurden bis zum Abflauen des Sturms am nachmittag rund 500 wetterbedingte Einsätze durchgeführt. Am frühen Abend wurden die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren wieder entlassen. Helfer des THW stellten nach Beendigung ihrer Arbeiten die Unterstützung am frühen Abend ein.

Die Einsatzbilanz der Berliner Feuerwehr wurde im Internet veröffentlicht.

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m/s