Mittwoch, 18. Oktober 2017
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FLORA prägt den Florakiez neu

FLORA - prägt den Florakiez neu

Kondor Wessels hat 2015 drei Projekte mit rund 330 Wohneinheiten in Pankow realisiert. Das neu gestartete Bauprojekt in der Arnouxstraße in Französisch Buchholz wurde hier schon vorgestellt. Das größte Projekt FLORA mit 280 Wohneinheiten wurde termingerecht zum Jahresende 2015 fertig. Auch das Wohnprojekt AM SEE in Wilhelmsruh wurde fertiggestellt. Kondor Wessels setzt mit seiner hochwertigen Architektur auf hohe ästhetische Maßstäbe.

FLORA - prägt den Florakiez neu
FLORA – prägt den Florakiez neu – Foto: Kondor Wessels

Insbesondere das Projekt FLORA sorgt auch für ein neues Bild vom Florakiez, der durch eine Reihe unschöner „Schwarzbauten“ mit unifarbenden dunklen Fassaden in den Vorjahren verunstaltet wurde.

Auf dem zirka 23.000 Quadratmeter großen Areal einer ehemaligen Elektro-Keramikfabrik an der Florastraße sind 280 Wohnungen in zehn Bauabschnitten zwischen 2012 und 2015 entstanden. Das neue Floraquartier bietet Eigentums- und Mietwohnungen mit zwei bis fünf Zimmern. Die Grundrisse reichen von 60 bis 140 Quadratmeter. Mehrgeschossige Blockrandbebauung, ein Townhouse-Ensemble
und begrünte Anliegerstraßen bestimmen das neue Quartier. Die Palette reicht von Stadthäuser, Eigentums- sowie 104 Mietwohnungen. Entstanden ist ein kleines vielfältiges Viertel mit Quartiersplatz und hochwertigen, durch vier renommierte
Architekturbüros gestaltete Fassaden, das Teil des gewachsenen Kiezes geworden ist.

Alle Wohneinheiten waren schon ein Jahr vor der jetzt bevorstehenden Fertigstellung vergeben. Sie wurden meist von Selbstnutzern erworben, überwiegend von jungen Familien aus den Nachbarbezirken und der Innenstadt, aber auch von älteren
Käufern aus Pankow sowie von Neuberlinern.

Renommierte Architekten sorgen für ein neues Stadtbild

Christoph Kohl, vom Büro KK Architekten, war anspruchsvoll und zurückhaltend zugleich: „Wir entwerfen Häuser, die nicht aktuellen Moden entspringen, sondern Häuser, die man sich auch in vielen Jahren noch gerne anschaut.“

Stephan Höhne (Höhne Architekten) setzt auf das Gesamtbild: „Gelungener Städtebau ist wie Singen im Chor. Man hört nicht die einzelne Stimme, sondern alle Stimmen gemeinsam. Unser größtes Lob ist es daher, wenn man an einem unserer Häuser vorbeigeht und es durch seine Selbstverständlichkeit kaum bemerkt hat.“

Thomas Albrecht, vom Büro Hilmer & Sattler und Albrecht formulierte die Aufgabe klassisch – zugleich eine Mahnung an Baupolitiker, auf Qualitäten beim Bauen im Bestand zu achten: „“Bei der FLORA besteht der Reiz der Aufgabe – und damit die Qualität des Ergebnisses – in der behutsamen Neuinterpretation der Altbauten im Kiez, die wir im neuen Floraquartier in die Gegenwart überführen wollen: Prägnante Fassaden mit klassisch-moderner Proportion, großzügige Innenräume mit opulenten Geschosshöhen und nicht zuletzt der konsequente Einsatz sichtbarer Materialien, die den Häusern ihre jeweilige Farbe, Textur und Haptik verleihen.“

Auch Sergei Tchoban, vom Büro nps tchoban voss hat mit geplant. Der aus Rußland stammende Architekt bereichert Pankow auch mit seiner Stiftung und dem Museum für Architekturzeichnungen auf dem Pfefferberg.

Im früheren Prospekt der Floragärten Projektentwicklung GmbH & Co. KG, einem Gemeinschaftsvorhaben von Kondor Wessels, der Reggeborgh Groep und FOM Real Estate, versprachen die Architekten ihr ganzes Wissen und Talent für mehr Lebensfreude pro Quadratmeter einzusetzen. Es ist im Florakiez wohl gelungen – denn die ganz große Stadtkritik wie etwa am Projekt der Mauerpark_Bebauung bliebt hier raus.

Gelungener Städtebau sollte deshalb in Berlin auch einmal gelobt werden. Offenbar gehört eine besondere Beziehung und Kultur zwischen Projektentwicklern, Bauträger und individuell planenden Architekten dazu.

Florahof

Zu dem neuen Quartier gehört auch der Florahof, ein Wohnprojekt nach dem Entwurf der Berliner Architektin Anne Lampen, das bereits Anfang 2015 bezugsfertig war und 20 Eigentumswohnungen umfasst, die ausschließlich an Frauen verkauft wurden.

Die Entwicklung und der Bau des Projektes Florahof erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen Kondor Wessels und dem Beginenwerk e. V., deren Gründerinnen sich ursprünglich vom gemeinschaftlichen Wohnmodell der holländischen Beginenhöfe inspirieren ließen.
Die ersten Berliner „Beginenhöfe“ entstanden am Erkelenzdamm in Kreuzberg sowie in der Müggelstrasse in Friedrichshain.

Die modern und komfortabel ausgestatteten Wohnungen im Florahof mit Größen zwischen 53 und 73 Quadratmetern sind barrierefrei und verfügen über großzügige Terrassen beziehungsweise Balkone. Für die Eigentümergemeinschaft sind ein Gemeinschaftsraum, ein Gästeappartement, ein Garten sowie eine große Dachterrasse vorgesehen.

Die gesamte Wohnanlage FLORA verfügt über zirka 200 PKW-Stellplätze in Tiefgaragen.

Florahof
FLORAHOF Architektin: Jutta Lampen – Foto Kondor Wessels

Das Unternehmen – teamorientiert und nah am Markt

Kondor Wessels ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen mit ganzheitlichen Ansatz: Es bietet Projektplanung, -entwicklung und Bauausführung unter einem Dach. Mit dem aus den Niederlanden stammenden Bauteam-Modell ist das nachhaltig agierende Unternehmen mit seiner besonderen Unternehmenskultur seit rund 20 Jahren erfolgreich auf dem deutschen Immobilienmarkt tätig. Mit seinen 300 Mitarbeiter wird die teamorientierte Philosophie der Bauteams auch in Zusammenarbeit mit langjährigen Baupartnern und Kunden umgesetzt – und hat sich auf wandelnde Bedürfnisse einer anspruchsvollen Baugeneration eingestellt.

Weitere Informationen:

www.kondorwessels.com

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