Donnerstag, 14. Dezember 2017
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FORMAT:INNENSICHTEN am 10.3.2015

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft
Veranstaltungsreihe FORMAT:INNENSICHTEN am 10. März 2015 in Weißensee

„Am Anfang war die Idee.“ So schreibt man es Künstlern, Kreativen und Kulturschaffenden zu. Doch wie weiter? Es geht um den steinigen Weg von der Idee zu einer funktionierenden selbstständigen Existenz, geprägt von Fragen, Zweifeln, Fehlern – aber auch vom Aufstehen, Kämpfen und Siegen. Dieser Entwicklungsprozess vom kreativ Tätigen zum Kreativ-Unternehmer steht im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe FORMAT: INNENSICHTEN. Kreativunternehmer aus Berlin sprechen miteinander, über sich, ihre Fehler und Erfolge und ihre ganz eigene Definition vom Unternehmersein. Es werden also keine Patentrezepte verteilt oder Fachwissen vermittelt, sondern es geht an diesem Abend um den ganz persönlichen Erfahrungsaustausch.

Die erste Ausgabe von FORMAT: INNENSICHTEN in diesem Jahr findet am 10. März 2015 um 18:30 Uhr in der Goldleistenfabrik (Lehderstraße 16-19, 13086Berlin)statt.

Folgende drei Unternehmerpersönlichkeiten präsentieren sich bei FORMAT:INNENSICHTEN in Weißensee und zeigen, dass es letztlich auf die richtige Haltung ankommt, um mit kreativer Arbeit auch wirtschaftlich erfolgreich zu sein:

Joachim Leffler | FAHRER | www.fahrer-berlin.de

Mit FAHRER entwirft Joachim Leffler, gelernter Architekt und Tüftler, mit seinem Team nachhaltige Fahrrad- und Lifestyle-Accessoires. Er sieht das Fahrrad als das individuelle und urbane Verkehrsmittel der Zukunft. Die Verwendung von Recyclingmaterialien wie z. B. Schutzbezüge von Booten, LKW-Planen oder Werbebanner schont Ressourcen. Aus außergewöhnlichen Rohstoffstücken entstehen Unikate und werden in Klein- und Großserien aufgelegt. In der Produktion arbeitet FAHRER mit regionalen Unternehmen sowie Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung zusammen. Neben Design, Funktion und Nachhaltigkeit legt FAHRER Wert auf soziales Engagement.

Marcus Pfeil | Follow The Money | www.followthemoney.de

Seriöser Journalismus muss nicht langweilig sein, im Gegenteil: Follow the Money ist ein unabhängiges Team von Wirtschaftsjournalisten, die crossmedial erzählen und die investi-gative Recherche zum Erlebnis machen. Carolyn Braun, Marcus Pfeil und Christian Sa-lewski stellen einfache Fragen, die in 140 Zeichen passen, nehmen bei der Recherche die Spur des Geldes auf und finden differenzierte Antworten, die sie als transmediale Ge-schichten in Print und TV sowie seriell und interaktiv im Web erzählen.

Jørn Alraun | urbn pockets | www.urbnpockets.com

urbnpockets entwickeln neue Möglichkeiten des digitalen Lernens. Sie machen Apps spe-ziell für Kinder. Die Herausforderung dabei ist es, Spiele zu entwickeln, die den Kleinen Spaß machen, sie motivieren und die gleichzeitig Lerninhalte vermitteln. Um das zu errei-chen, beschäftigen sich die beiden Software-Entwickler Franka Futterlieb und Jörn Alraun mit neuen Gamification-Ansätzen bei der Wissensvermittlung.

Veranstalter an diesem Abend ist das Regionalbüro Berlin, Brandenburg des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an: berlin@rkw-kreativ.de

Zum Hintergrund
Ob Architektur, Buchmarkt, darstellende Künste, Design, Film, Kunst, Musik, Presse, Rundfunk, Software/Games oder Werbung – die Kultur- und Kreativwirtschaft ist vielfältig. Ihr gehören sowohl freiberuflich arbeitende Künstler und Kulturschaffende als auch Kleinstunternehmer sowie mittelständische Unternehmen an. Insgesamt sind rund 247.000 Unternehmen mit mehr als einer Million Erwerbstätigen in dieser Branche tätig. Außerdem ist die Quote der Selbständigen mit 28 Prozent außergewöhnlich hoch. Die Kultur- und Kreativwirtschaft gehört zu den wichtigsten deutschen Wirtschaftsbranchen. Allein im Jahr 2013 wurde ein Umsatz von 145 Milliarden Euro erzielt.
Um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu steigern, hat die Bundesregierung im Jahr 2007 die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft gestartet. Koordiniert wird die Initiative vom Bundes-ministerium für Wirtschaft und Technologie und der Beauftragten für Kultur und Medien. Teil des Projektes ist die Einrichtung von acht Regionalbüros. Die regionalen Ansprechpartner unterstützen Existenzgründer, Selbständige und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft vor Ort mit individuellen Orientierungsberatungen, Erfahrungsaustausch und Möglichkeiten zur regionalen Vernetzung – persönlich und unentgeltlich.

Weitere Informationen auf:
www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

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m/s