Donnerstag, 19. Oktober 2017
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Giftköderatlas online

Hundetraining mit Ball

Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) und der Tierschutzbeauftrage des Senats Horst Spielmann haben einen interaktiven Giftköderatlas für Berlin vorgestellt. Das Projekt geht auf die Spandauer Initiative des Bundestagsabgeordneten Kai Wegener (CDU) und des Bezirksverordneten Thorsten Schatz zurück, die eine eigene private Initiative „Giftköderalarm Berlin“ gegründet hatten.

Einträge in den Giftköderatlos müssen per Anzeige gemeldet werden, und sind am Fundort 14 Tage eingetragen, bevor sie gelöscht werden.

Damit ist der Giftköderatlas nur eine Informationsplattform für die Berliner Hundebesitzer, die über die aktuelle Vergangenheit von Giftköderfunden in beliebten Hundeauslaufbereichen informiert.

Als Frühwarnsystem taugt der Giftköderatlas nur bedingt. Der Tierschutzbeauftragte des Landes Berlin bzw. die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz können deshalb weder für die Richtigkeit noch für die Vollständigkeit der Liste und der darin gemachten Angaben haften.

Immerhin: Vielzahl von Funden der Vergangenheit lässt immer wieder bestimmte Auslaufgebiete als Fundorte von Giftködern auffällig werden. In Pankow sind es das Gebiet um Arkenberge, die Schönholzer Heide, der Schloßpark Schönhausen und die Stadtrandgebiete Blankenfelde.

Hundebesitzer sind deshalb gut beraten, ihre Hunde zu trainieren, und Fundstücke erst apportieren zu lassen, um sie in Augenschein nehmen zu können.

Weitere Informationen:

Berliner Giftköder-Atlas – Link

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m/s