Donnerstag, 18. Januar 2018
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Gleimtunnel für sieben Monate Ausfahrt Wedding

Gleimtunnel

Die Berliner Wasserbetriebe haben das 20 Mio.-€-Projekt „Stauraumkanal“ auf den Weg gebracht. Nach der Baustelleneinrichtung an der Eberswalder Straße geht nun die Baustelle „Zielbaugrube für den Stauraumkanal“ an der Gleimstraße an den Start. Für Autofahrer wird der Gleimtunnel für sieben Monate zur halbseitigen Ausfahrt Wedding. Die Gegenrichtung wird gesperrt.

Die Berliner Wasserbetriebe haben eine Anwohnerinformation herausgegeben, die die betroffenen Quartiere erreichte. Demnach ist Folgenes geplant:

Ab dem 8. Januar beginnen die Arbeiten für die Zielbaugrube an der Gleimstraße: „Der Bauplatz an der Gleimstraße beansprucht deutlich weniger Platz als der an Bernauer Straße, bringt aber Veränderungen in der Verkehrsführung mit sich.

Autoverkehr: Die Gleimstraße wird mit der Einrichtung des Bauplatzes Mitte Januar bis Mai 2018 an der Kreuzung Schwedter Straße eingeengt und ab Mai bis Dezember 2018 für den Autoverkehr aus dem Wedding gesperrt. In umgekehrter Richtung kann – reguliert von einer Baustellenampel – gefahren werden.

Fußgänger- und Radverkehr: Da die Baugrube den Fußweg durch den Mauerpark (die Schwedter Straße) für rund 30 Meter beansprucht wird diagonal zwischen dem bestehenden Fuß- und Zufahrtsweg über den Falkplatz zur Max-Schmeling-Halle vis á vis der Gleimstraße 61 und der Schwedter Straße ein provisorischer Fuß- und Radweg errichtet. Der Gleimtunnel bleibt für Radfahrer und Fußgänger während der gesamten Bauzeit offen. Es kommt aber zu Verschwenkungen der Wegführung an der Baustelle sowie von Mai bis Dezember 2018 zu einer Ampelregelung am Bauplatz.“

Über das Bauvorhaben Stauraumkanal

Der Stauraumkanal, ein 654 Meter langer Tunnel unter dem Pflasterweg durch den Park kann bei starkem Regen 7.400 Kubikmeter Abwasser speichern und schützt so Panke und Spree vor Schmutz. Um den Mauerpark möglichst wenig zu beeinträchtigen, wird der Stauraumkanal von Mai bis August 2018 mit einer Tunnelbohrmaschine unterirdisch vorangetrieben. Der Tunnelbohrer benötigt eine Start- und eine Zielbaugrube an der Bernauer bzw. an der Gleimstraße. In diesen beiden Gruben entsteht auch die Anbindung des Speichertunnels an die Kanalisation der Wohngebiete im Umfeld sowie ein Entleerungspumpwerk.

Weitere Informationen:

www.bwb.de/regen

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m/s