Mittwoch, 13. Dezember 2017
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Goldfinger im Museum Pankow

Gert Fröbe und Niki van der Zyl

Am kommenden Sonntag, dem 27. April findet in der Ausstellungshalle im Museum Pankow die Finissage der Ausstellung „Night Flight to Berlin“ statt. Zu diesem Anlass gibt es einen cineastischen Leckerbissen zu sehen: „Goldfinger“(OmU), der dritte Teil der James-Bond-Filmreihe, die auf dem gleichnamigen Roman von Ian Fleming basiert und am 26. Januar 1965 in den bundesdeutschen Kinos startete.

Gert Fröbe und Niki van der Zyl
Gert Fröbe und Niki van der Zyl am Filmset zu „Goldfinger“ 1964 – Foto: © privat, Museum Pankow

Vor dem Film treffen sich Nikki van der Zyl und Danny Morgenstern zu einem Gespräch über James Bond im Allgemeinen und den Dreharbeiten zu GOLDFINGER im Besonderen.

Nikki van der Zyl hat von 1962 bis 1979 zahlreiche Bond-Girls synchronisiert, in GOLDFINGER lieh sie Shirley Eaton ihre Stimme.

Außerdem war sie als Voice-Coach für Gert Fröbe engagiert, der vor Drehbeginn so gut wie kein Englisch sprach.

Die Ausstellung „Night Flight to Berlin“ befasst sich mit dem Leben der gebürtigen Weißenseerin, die in den Dreißigerjahren mit ihren Eltern vor den Nationalsozialisten nach Großbritannien fliehen musste.

Danny Morgenstern ist Bond-Experte und Co-Autor des James Bond Standardwerkes „James Bond XXL“.

Passend zum Film wird der berühmte und klassische Martini gereicht, selbstverständlich geschüttelt, nicht gerührt.

Der Eintritt zur Ausstellung und zum Film ist frei.

GOLDFINGER – der Film im Original

Die Verfilmung ist als die bisher am schnellsten Geld bringende Kinoproduktion in das Guinness-Buch der Rekorde eingegangen. Sie spielte in den ersten zwei Wochen 2,9 Mio. US-Dollar ein und hatte nach nur drei Wochen ihre Produktionskosten eingespielt. Weltweit erwirtschaftete der Film im Premierenjahr insgesamt über 120 Mio. US-Dollar. Bis heute hat der Film fast eine Milliarde Dollar eingespielt und zählt damit zu den erfolgreichsten Filme.

Norman Wanstall erhielt 1964 den Oscar in der Kategorie Toneffekte.

GOLDFINGER wurde zum Inbegriff aller Bond-Filme und von Fans und Kritik als einer der besten Bond-Film überhaupt eingestuft. Mit dem Film entdeckte die Filmindustrie das intensives Merchandising. Dem Kinostart ging eine groß angelegte Werbekampagne voraus, in der Agentenspielzeug, 007-Pistolen und der berühmte Aston-Martin als Modellautos verkauft wurde.

GOLDFINGER war auch der erste Bond-Film, dessen Titelsong, Goldfinger, gesungen von Shirley Bassey, sich in den Top Ten der Charts platzieren konnte. Das Album mit der Filmmusik erhielt dafür die Goldene Schallplatte.

GOLDFINGER
GB 1964 (OmU)
109 Minuten – Altersfreigabe FSK 16
Regie: Guy Hamilton – Drehbuch: Richard Maibaum,Paul Dehn
Produktion: Albert R. Broccoli, Harry Saltzman
Musik: John Barry – Titellied: Shirley Bassey
Kamera: Ted Moore – Schnitt: Peter R. Hunt

Mit:
Sean Connery: James Bond
Gert Fröbe: Auric Goldfinger
Honor Blackman: Pussy Galore
Shirley Eaton: Jill Masterson
Tania Mallet: Tilly Masterson
Harold Sakata: Oddjob
Bernard Lee: M
Martin Benson: Solo
Lois Maxwell: Miss Moneypenny
Michael Mellinger: Kisch
Richard Vernon: Colonel Smithers
Burt Kwouk: Mr. Ling
Desmond Llewelyn: Q

27. April 2014, 19.00 Uhr

Ausstellungshalle des Museum Pankow, Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg

Weitere Informationen:

Museum Pankow – Veranstaltungen

Sonderausstellung „Night Flight to Berlin“ 1.4.2014 – Pankower Allgemeine Zeitung

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m/s