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Good Bye UK …. mit Kobo Town

Drew Gonsalves, Begründer von Kobo Town

Das Haus der Kulturen der Welt erinnert mit seinem Festival „Goodbye UK – and Thank you for the Music“ an wertvollen kulturelle Leistungen des Vereinigten Königreichs im Laufe der letzten sechs Jahrzehnte. Der Scheinwerfer fällt auf MusikerInnen, die besonders „britisch“ klingen und andere, die sich musikalisch in ihrer Laufbahn von der Insel verabschiedet haben und sich Einflüssen anderer Kulturen zugewendet haben.

Als führende Pop-Nationen hat Großbritannien mit seiner Musik einen bleibenden Eindruck in der ganzen Welt geschaffen. Die Musik umrahmt von Mode, eigenen Lebenskonzepten und Denkweise habe großen Einfluss auf das Leben der Menschen in der ganzen Welt ausgeübt.

Das Festival im Haus der Kulturen der Welt thematisiert die „Britishness“ der Popmusik und darüber hinaus auch ihre Wirkungsweise und Folgeerscheinungen.

Noch bis zum 18. August können Sie besondere Kostproben der britischen Musik und des Films im Haus der Kulturen der Welt erleben. Am Freitag, den 17. August ist der musikalische Abend ganz besonders beschwingt. Auf dem Programm stehen die Band Kobo Town und The Chap.

Drew Gonsalves wusste, was er tat, als er seine Band Kobo Town nannte. Denn in diesem Stadtteil von Port of Spain auf Trinidad ist der Calypso entstanden. Gonsalves gilt als der Kronprinz des Calypso, der Musik der „Kleinen Leute“. Seine Funktion als Zeitung importierte die Musik von Trinidad auch nach London, gemeinsam mit den immigrierten Calypsonians.

Die zweite Band an diesem Abend „The Chap“ wollen Musik machen, die falsch klingt, so behaupten sie und komponieren einen Soundmix aus unzähligen Genre, vom Indietronic, Funk bis hin zu Rock und Pop. Das Faszinierende dabei ist, die Musik ist bei dieser hohen Komplexität nicht etwa anstrengend sondern beschwingt und tanzbar. Mit ihren starken Rhythmen und einer großen Ladung an Energie gibt sie den Zuhörern den inspirierenden Kick.

Abends um zehn Uhr lädt das HKW dann zur Filmvorstellung ein. Das Thema ist eine queere Liebesgeschichte in der Soul- und Punkszene der 1970er.

Das atmosphärisch flirrende und mit P-Funk-Goodies vollgestopfte Drama einer verbotenen Liebesgeschichte von Isaac Julien ist ein Statment gegen den alltäglichen Rassismus und die Homophobie im Großbritannien der 90er Jahre.


Freitag, 17. August 2018, ab 19 Uhr
Kobo Town | The Cap | Young Soul Rebels
Goodbye UK – and Thank you for the Music
Alle Termine

Open Air auf der Dachterrasse, bei Regen im Auditorium

Tickets an der Abendkasse (2 Konzerte & Film): 16 €/ermäßigt 12 € | nur Film: 6/4 € | Kinder unter 11 Jahren frei

Haus der Kulturen der Welt | John-Foster-Dulles-Allee 10 | 10557 Berlin | www.hkw.de

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a/m
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