Samstag, 21. Oktober 2017
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„Handysünder“ und „Gurtmuffel“ im Visier

Halt! Polizei!

Ab kommenden Montag wird die Polizei Berlin im Rahmen einer dreitägigen Schwerpunktaktion im Straßenverkehr ihr Hauptaugenmerk auf „Gurt- und Handysünder“ richten.

Vom 26. bis 28. Oktober werden Polizeibeamte im gesamten Stadtgebiet verstärkt das Anlegen von Sicherheitsgurten in Kraftfahrzeugen, die richtige Sicherung mitfahrender Kinder sowie die verbotene Nutzung von Mobiltelefonen durch Auto- und Radfahrer überwachen.

Unfallprävention

Leider verzichten viele Autofahrer und deren Mitfahrer nach wie vor auf das Anlegen von Sicherheitsgurten und riskieren dadurch schwerste Verletzungen im Falle eines Verkehrsunfalls. Kinder, die nicht durch geeignete Rückhalteeinrichtungen gesichert werden, sind in besonderem Maße gefährdet und auf das Verantwortungsbewusstsein der Erwachsenen angewiesen. Im vergangenen Jahr wurden in Berlin insgesamt 13.090 Verstöße dieser Art geahndet, darunter 1.458 Fälle, in denen Eltern ihre Kinder nicht vorschriftsmäßig mit Kindersitzen gesichert hatten. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen.

Ebenso unterschätzen Fahrzeugführer leider immer noch allzu häufig das hohe Gefahrenpotenzial bei der verbotenen Nutzung von Mobiltelefonen bzw. verdrängen dies in unverantwortlicher Weise. Obwohl Radfahrern ein Verwarnungsgeld in Höhe von 25 Euro und Autofahrern ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie ein Punkt im Verkehrszentralregister drohen, wurden bei der vergangenen Aktion 1.954 Auto- und Radfahrer bei der verbotenen Handy-Nutzung festgestellt. Insgesamt sind im vergangenen Jahr hierzu 18.812 Anzeigen gefertigt worden.

Die Polizei Berlin möchte mit dieser Aktion die Verkehrsteilnehmer dazu bewegen, sich verantwortungsbewusst und damit vorschriftsmäßig zu verhalten, um so einen wesentlichen Beitrag für die Verkehrssicherheit zu leisten.

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m/s