Samstag, 21. Oktober 2017
Home > Bezirksnachrichten > Herz-Notfallprophylaxe: Berlin schockt

Herz-Notfallprophylaxe: Berlin schockt

Berlin schockt - ASB Berlin e.V.

Mitte Dezember hat der Arbeiter-Samariter-Bund, Landesverband Berlin e.V., eine neue Initiative vorgestellt, die für schnelle Hilfe im Herznotfall sorgen soll. Ziel ist es, an möglichst vielen Einsatzorten von Laien bedienbare Defibrillatoren (Defis) bereit zu halten. Die Initiative Berlin Schockt fördert Einsatz und Bereitstellng von „Laiendefibrillatoren“ in ganz Berlin. Diese werden auch „Automatisierter Externer Defibrillator (AED-Geräte) genannt. Zusätzlich gibt es eine „Berlin Schockt-App.“

Schirmherr ist der Olympiasieger Robert Harting Zeit, der den Einsatz eines Defis in der Feuerwache Mitte vorstellte,

„Eine App gegen den Tod gibt es nicht, aber mit Berlin Schockt rückt er in weitere Ferne. Mit den kleinen Helfern kann in ganz Berlin ein besserer Alltag entstehen. Durch die technische Hilfe kann die Erste Hilfe besser umgesetzt werden und in der Bevölkerung kann ein anderes Bewusstsein für dieses schwierige Thema geschaffen werden.“, erklärte er.

Berlin schockt - ASB Berlin e.V.
Berlin schockt – ASB Berlin e.V. : Robert Harting, Tobias Ahrens (r.) und ein Retter der Berliner Feuerwehr – Foto: ASB Berlin e.V.

ASB-Landesgeschäftsführerin Dr. Jutta Anna Kleber stellte dem versammelten Publikum die Initiative des ASB Berlin vor. Sie bedankte sich herzlich bei Robert Harting und dem Ständigen Vertreter des Landesbranddirektors Karsten Göwecke für Ihre Unterstützung und betonte wie wichtig es ist, Ersthelfer und neue Technologien zu verknüpfen: „Wir freuen uns sehr, hier zu sein und über Ihre Unterstützung. Mit Ihrer Hilfe machen wir Berlin Schockt bekannt und gewinnen Menschen dafür, mitzumachen zum Mitmachen. Ziel ist ein enges Netz an Defis abzubilden, damit im Notfall schnell und effektiv geholfen werden kann.“

Wie wichtig es ist, die Zeit bis die professionellen Rettungskräfte eintreffen, zu überbrücken, betonte Karsten Göwecke: „Bei einem Herzstillstand zählte jede Sekunde. Herzdruckmassage beginnen, Rettungsdienst alarmieren, wo ist der nächste Defibrillator? Das sind die drei entscheidenden Schritte. Die App BERLIN SCHOCKT bietet eine sehr gute „Hilfe zur Selbsthilfe“. Damit kann man Leben retten. Sowas unterstützen wir gerne! Wichtig ist nun natürlich, dass möglichst viele Defibrillatoren registriert werden. Also, Defis melden mitmachen bei BERLIN SCHOCKT!“

Wolf Michalowski, Fachberater Notfallausbildung beim ASB Berlin stellte klar: „Die Ersthelfer sind die ersten, die helfen. Wenn das funktioniert, dann sind die Chancen, dass der Patient überlebt ungleich höher.“

Mehr Informationen:

www.berlin-schockt.de
www.asb-berlin.de

Save this post as PDF

m/s