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IHK-Berlin kauft Ludwig-Erhard-Haus

Ludwig-Erhard-Haus bei Nacht

Gute Nachrichten für alle Unternehmer und Gewerbetreibenden kommen zum Jahresanfang von der IHK-Berlin: die Mitgliedsbeiträge werden dauerhaft um rund 20 Prozent gesenkt. Das haben die Mitglieder der Vollversammlung auf ihrer heutigen Sitzung beschlossen. Möglich wurde die Beitragssenkung durch den Kauf des Ludwig Erhard Hauses, da im Gegenzug die hohen Leasingraten wegfallen. Dadurch wird der IHK-Haushalt jährlich um rund 7,3 Millionen entlastet.

Die Entlastung wird direkt an die IHK-Beitragszahler weiter gegeben.

„Natürlich freuen wir uns darüber, dass dieses tolle Gebäude nun endgültig der Berliner Wirtschaft gehört.

Aber wir haben das Ludwig Erhard Haus ganz sicher nicht aus sentimentalen sondern aus ganz klar wirtschaftlichen Erwägungen heraus gekauft“, so Jan Eder, Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin.

„Wir entlasten dadurch unseren Haushalt langfristig und strukturell. Unsere Mitglieder profitieren davon durch eine dauerhafte Beitragssenkung.“ Auch im Jahr 2017 hatte es dank der guten wirtschaftlichen Lage eine Beitragssenkung für die Mitgliedsunternehmen gegeben.

Aktuell hat die IHK rund 300.000 Mitglieder, das sind 8.000 mehr als noch Anfang 2017.

Das Ludwig-Erhard-Haus (LEH) befindet sich im Berliner Ortsteil Charlottenburg in der Fasanenstraße, unweit des Bahnhofs Zoologischer Garten und damit in der City West. Das LEH wurde 1994–1997 vom britischen Architektenteam Nicholas Grimshaw & Partner entworfen und ist eine Architekturikone, die auch als „Gürteltier“ bezeichnet wird. 15 elliptische Tragwerksbögen, bis zu 38,6 Meter hoch und 61,2 Meter weit spannend, bilden die Grundstruktur des Gebäudes. Die hochschwingenden Stahlbögen, die pfotenartigen Stützen und die „schuppige“ Fassade sollen nach dem Willen des Architektenteams die Tierform symbolisieren.

1998 war das Ludwig Erhard Haus feierlich eröffnet worden, ein Entwurf des britischen Architekten Nicolas Grimshaw. Das Gebäude gehörte bislang einem Immobilienfonds, von dem die IHK es geleast hatte.

„Mit dem Kauf haben wir den Standort und die Marke gesichert. Der Name Ludwig Erhard verpflichtet und wir freuen uns das LEH im Interesse der Berliner Wirtschaft fortzuführen“, so Jan Eder.

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m/s
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