Montag, 21. August 2017
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Innovationen sind nicht genug!

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Globalisierung und Digitalisierung verändern die Welt. Auch für Wirtschaft und Technik brechen rauhe Zeiten an. Das ökonomische Heilsversprechen „Innovation“ bekommt plötzlich Risse.

Ein Kommentar warnt vor Fehlentwicklungen:

Kommentar | Innovationen für die Katz

„Über viele Jahre waren in Deutschland vor allem bessere Produkte der Garant für Erfolg. Jetzt werden die Unternehmen Opfer ihrer eigenen Innovationen.“
Bernd Freytag | 28.05.2016 | FAZ.

Die Warnhinweise des Kommentators müssen Ökonomen aufschecken: „Deutsche Unternehmen werden Opfer des eigenen Erfolgs!“ Die durch Innovationen angetriebene Spezialisierung sorgt für strategische Schwächen von Unternehmen.

Die Digitalisierung wirft sogar noch eine viel weitergehende Frage auf: „Wer braucht in Zukunft noch Fabriken?“.

Auswege und konstruktive Antworten sind gesucht. Womöglich sind auch Lösungen gefragt, die weder Aktionären, noch Politikern noch Ökonomen und Arbeitnehmern so richtig gefallen werden. – Ein ganz anderer strategischer Blick wird notwendig.

Die Märkte von Morgen werden „informell“ vorstrukturiert, durch Daten, Übertragungsprotokolle und durch „rechenbare Vorinvestitionen“ und „Projektfinanzierungen“ vor Ort.

Kurz gesagt: „Die beste Technologie ist ohne Geschäftsmodell und Finanzierungsmodell und Kredit praktisch nutzlos.“ Vor allem bei nnovativen Technologien, die sich ihren Markt und ihren Bedarf erst erschaffen, wird die Kreditfinanzierung zum Schlüssel.

Volkwirtschaftlich hat das Kreditwesen Zukunftsverantwortung, eine Verantwortung, die am vermutlich nicht allen Banken und Fonds und dem freien Spiel der Kräfte überlassen kann!

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a/m