Dienstag, 22. August 2017
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JACKPOT: «lange Nacht der Kultur- und Kreativwirtschaft»

JACKPOT: "24h | Kultur- und Kreativwirtschaft | bundesweit

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes in Bremen initiiert am 4. September 2015 zum ersten Mal eine bundesweite „lange Nacht“ der Kultur- und Kreativwirtschaft: den JACKPOT. 24 Stunden lang soll sich bundesweit die Kultur- und Kreativwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt präsentieren. Dazu können Agenturen, Ateliers und Kreativbüros ihre Türen öffnen, Kreative und Künstler können gemeinsam Ausstellungen organisieren, Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden anbieten.

JACKPOT: "24h | Kultur- und Kreativwirtschaft | bundesweit

Kreativität – Spaß – Netzwerken

Auch internationale Begegnungstreffen, Partys feiern, gemeinsames Kochen oder gemeinsame Radtouren, mobile Ereignisse und noch viel mehr kreative Aktionen sind möglich; der Kreativität sind naturgemäß an diesem Tag und dieser Nacht keine Grenzen gesetzt.
In Berlin ruft Nelly Holjewilken vom Regionalbüro Berlin – Brandenburg zum Mitmachen auf:

„Wir fänden es toll, wenn ihr euch beteiligt, damit wir auch in Berlin und Brandenburg ein buntes und authentisches Bild der Branche präsentieren können. Lasst uns zeigen, dass wir viele sind und etwas bewegen vor Ort, in unserem Kiez, in unserer Region, im ganzen Land!“

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft

MITMACHEN – die Spielregeln

Zur Teilnahme an JACKPOT gibt es drei ganz einfache Spielregeln:

1. Teilnehmen kann jede/r aus der Branche und jede/r, die/ der sich für die Branche engagieren will, egal in welcher Konstellation und mit welcher Veranstaltungsidee.

2. Der Beitrag muss irgendwann am 4. September 2015 stattfinden.

3. Das Angebot muss auf der Website www.kreativ-jackpot.de eingestellt und von uns freigeschaltet werden.

Auf der Website werden alle eingetragenen Veranstaltungen auf einer Deutschlandkarte abgebildet, über die die Besucher sich ihr „Programm“ zusammenstellen können.
Außerdem wird auf der Website ein editierbares Flyer-Formular zur Verfügung gestellt, mit welchem ganz einfach Werbematerial für jede Veranstaltung erstellt werden kann.

Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft
Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft – Grafik: Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung

Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes

Die Bundesregierung hat die Initiative im Jahr 2007 ins Leben gerufen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft zu stärken und das Arbeitsplatzpotenzial noch weiter auszuschöpfen.

Darüber hinaus sollen die Erwerbschancen innovativer kleiner Kulturbetriebe sowie freischaffender Künstlerinnen und Künstler verbessert werden. Die Initiative unternimmt den Versuch, die Vielfalt der Branchen in ein Muster von 11 Teilbranchen zu fassen, um damit auch eine Erfassung der ökonomischen Beiträge zur volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung zu ermöglichen.
Diese werden Zahlen werden regional in „Kreativwirtschaftsberichten“ (o.ä.) erfasst.
Doch gibt es grundlegende Konstruktionsfehler in der „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes“, die dringend beseitigt werden müssen, weil sie strukturell für prekäre Arbeit in wichtigen Teilbranchen sorgen. Die Konstruktionsfehler drehen sich um die Faktoren „Kreativität“, „Mensch“ und „Mindestlohn“, die in einen wirtschaftlichen Zusammenhang gestellt werden müssen.

In einem Arbeitspapier der Pankower Allgemeine Zeitung werden die „Konstruktionsfehler“ und die erforderliche Umsetzung einer Mindestlohnpolitik in der „Kunst-, Kreativ- und Kulturwirtschaft“ thematisiert. Das Papier soll im Herbst 2015 veröffentlicht werden. Nähere Informationen auf Anfrage: redaktion@pankower-allgemeine-zeitung.de

Veranstalter des JACKPOT sind alle MitmacherInnen

Nelly Holjewilken erklärt auch, wie die Organisation läuft: „Veranstalter seid ihr selbst, wir, das Kompetenzzentrum, stellen die Website und die dazugehörigen Social-Media-Kanäle als Kommunikationsplattform zur Verfügung und werden mit unserer ganzen Pressepower eure Veranstaltungen regional und überregional bewerben.“

Redaktionelle Unterstützung für Initiativen & Events

Die Pankower Allgemeine Zeitung beteiligt sich am Jackpot: spannende Berliner Initiativen und Events werden rechtzeitig vorher angekündigt und publiziert. Die Beiträge können auch als Autoren- und Namensbeiträge veröffentlicht werden. Einzige Bedingung: es müssen zum Event elementare kommerzielle Zwecke verfolgt werden!

Netzwerktreffen zum kreativen Crowdfunding

Die Redaktion lädt auch zur „1. Kartoffelsalat-Konferenz“ zum Crowdfunding für Autoren, Journalisten und Medienprojekte ein.
Zur Kartoffelsalat-Konferenz gibt es eine kreative Key-Note: „Das Politiker-Abo“ – warum Politiker eine kritische Presse selbst bezahlen müssen! Ein Design-Thinking-Workshop befasst sich mit einem spannenden Thema: „Wie kommt die Kultur in den Fernbus?“
Auf der Kartoffelsalatkonferenz können sich auch Künstler, Kreative und MedienmacherInnen mit kurzen Pitches und Postern vorstellen. Visitenkartenbörse und Ideenmarkt ergänzen das Ereignis. Teilnahmegebühr: 25 €.
Nähere Informationen ab 1.8.2015 unter redaktion@pankower-allgemeine-zeitung.de

Achtung: neue Adresse des Regionalbüros Berlin-Brandenburg

Seit kurzer Zeit gibt es eine neue Anlaufstelle des Kompetenzzentrums in Berlin und Brandenburg:
Nelly Holjewilken – Assistenz Regionalbüro Berlin, Brandenburg

Telefon: 030-28858337 | holjewilken@kreativ-bund.de | www.kreativ-bund.de

Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes | Podewil | Klosterstraße 68 | 10179 Berlin

Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft

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m/s