Montag, 23. Oktober 2017
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Kauder warnt vor Ent-Christianisierung Deutschlands

Volker Kauder (MdB CDU)

„Wir sollten als Christen mehr über unsere Religion und weniger über den Islam reden“, sagte der CDU-Politiker Volker Kauder am Sonntag in Würzburg beim ökumenischen Kongress „Pfingsten 21“. Das Internetportal „evangelisch.de“ berichtete dazu. Kauder ist seit 2005 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er warnte vor einer Ent-Christianisierung Deutschlands. Zugleich Kauder plädierte für mehr Einsatz für die Religionsfreiheit und für verfolgte Christen. Auch kritisierte er die Drangsalierungen der Christen in Saudi-Arabien und China.

Kauder sprach sich außerdem deutlich für ein Burka- und Kopftuchverbot in den Bereichen aus, wo sich der weltanschaulich neutrale Staat zeigt, er nannte beispielsweise Polizei, Schulen und Gerichte.

Zugleich distanzierte er sich von populistischer Rede, etwa aus der AfD. Zwar könne man die Haltungen von Menschen durchaus kritisieren, doch dürfe man ihnen als Christ nicht an die Würde gehen.

Gleichzeitig forderte Kauder er mehr Einsatz für die Religionsfreiheit und für verfolgte Christen. Eine Freiheitsdiskussion zu führen ohne das Thema Religion sei ausgeschlossen. Er kritisierte vor allem Drangsalierungen in Saudi-Arabien und China.

Weitere Informationen:

www.evangelisch.de

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