Montag, 20. November 2017
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Kultur künftig mit Premium-Plan

KULTUR IN PANKOW

Google verändert sein Geschäftsmodell für die Google-Maps

Bei mehr als 100.000 Queries-per-Day (QpD) wird die Nutzung von GoogleMaps kostenpflichtig. Vor allem in digitalen Medien und Kultur- und Tourismus-Portalen müssen die von Google geforderten Kosten auf alle Nutzer von Google-Maps ungelegt werden.

Für die Kulturportale KULTUR IN PANKOW und KULTUREINS sowie für die Pankower Allgemeine Zeitung und VISIT PANKOW und das gesamte Mediennetzwerk in Berlin wird ab 1.9.2016 der sogenannte Google Premium Plan in Kraft gesetzt.

Das bedeutet: Veranstaltungsankündigungen unterliegen ausnahmslos einer Kostenpflicht.

Ferner müssen technische Anforderungen eingehalten werden:

Für Kulturbetriebe bedeutet dies: ihre Veranstaltungsankündigungen werden nur noch unterstützt, wenn:

– ihre Internetseiten über eine einwandfreie Google-Optimierung verfügen
– eindeutige Geolokalisierung geschaltet ist (ggf. zusätzlich direkte Werbe-Kosten bei Google)
– eine Teilnahme am Premium Plan ist vertraglich vereinbart.

Kultureinrichtungen und Festivals ohne einen Vertrag mit Google Premium-Plan werden nicht mehr durch Veranstaltungsankündigungen in KULTUR IN PANKOW und im Mediennetzwerk Pankower Allgemeine Zeitung unterstützt.

Mobile Revolution und Digitalisierung im Kulturbereich

Ab 2017 ist es möglich, wahlweise Google-Maps, Here Maps oder OpenStreet Map zu schalten. Aufgrund der Verbreitung ist Google-Maps noch mehrere Jahre lang das System der Wahl. Für Hotels und Tourismuseinrichtungen empfiehlt sich ein eine Aktivierung von Here Map Lösungen, da viele Navigations-Systemen die in Berlin entwickelte digitale Kartenlösung unterstützen.
Open-Street Map wird auch unterstützt. Verursacht aber zusätzlichen individuellen Kostenaufwand.

Suchmaschinenoptimierung UND geolokale Optimierung sind künftig unerlässlich, um „Öffentlichkeit“ für gemeinnützige Kulturangebote herzustellen. Kulturveranstalter ohne digitales Verbreitungskonzept finden weder auf Smartphones noch in Apps statt!

PR-Agenturen und öffentliche PR-Kampagnen

Für Kampagnen- und Veranstaltungsankündigungen sind künftig auch Kosten der digitalen Verbreitung zusätzlich zu TV-Werbezeiten und Print-Medien einzukalkulieren!

Mehr Informationen:

kulturpartner@kultureins.de

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m/s