Sonntag, 20. August 2017
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Kulturbetriebs-System bootet!

Das Kulturportal KULTUR IN PANKOW wurde vorerst abgeschaltet – doch hinter den Kulissen wird fleissig weiter gearbeitet.

Inzwischen zeichnet sich ab: wir erleben einen heftigen „digitalen Strukturwandel“, der sich durch alle Ebenen von Internet-Technologien zieht und bisherige Formen von Interaktion und Arbeitsteilung grundlegend verändern wird.

Nicht nur das Smartphone verändert die digitale Welt, auch neue Technologien zum Crowdworking und „Social-Networking“.

Kulturbezirk Pankow benötigt eigene Präsenz im Netz

Ein Kulturbezirk wie Pankow kommt nicht auf Dauer ohne eine zentrale Präsenz von Kulturinhalten im Internet aus, vor allem die vielen kleinen Kulturangebote benötigen einen „digitalen Marktzugang“. Doch der Marktzugang muß bezahlbar sein – kostenlos ist er allerdings nicht!

Der grundlegende technologische Wandel betrifft nicht nur die Herstellung und Distribution der digitalen Inhalte und eine Bedienung unterschiedlicher Medienkanäle. Es müssen auch alte und ineffektive technologische „Zöpfe“ abgeschnitten werden.

CoCoKuKu
CoCoKuKu – Mehr Geld für Kunst & Kultur geht doch!

Der radikale Schritt: „Wir schaffen die E-Mail ab!“

Die Verteilung von Mails erschafft Probleme und Kosten, die zu einem immensen Volumen an „kultureller Blindleistung“ führen. Die Verteilung an rund 70 verschiedene Medien in der Hauptstadt sorgt dafür, dass aus einem einzigen Blatt Papier rund 200 Mails werden. Viele Medien werden mehrfach erreicht, Redakteure und Themenkonferenzen müssen den Nachrichtenstrom sortieren. Doch nur wenige Mails führen überhaupt zu einer Veröffentlichung. Facebook-Postings erreichen selten mehr als 200 Leser.

Am Ende entsteht ein Aufwand, der etwa 40-50 € pro Stunde kostet – zuviel, um als Zeitung oder Verlag auf Dauer zu überleben.

Für ein Theater ist die E-Mail auch teuer, denn von rund 100 ausgesendeten Mails führen in Berlin weniger als 4% zu einem Nachrichtenschnipsel oder Themenbeitrag. 96% Blindleistung – das ist zuviel für eine bezahlte PR-Arbeit.

Viele Kultureinrichtungen verbrennen Geld, indem sie dazu völlig ungeeignete Presse-Meldungen versenden, die erst aufwändig „geknackt“ und umformatiert werden müssen. Alte PDF-Generatoren und Spaltensatz sorgen für Fehler und redaktionelle Sisyphosarbeit. Der Brüller kommt regelmässig vom Kindermuseum: die musealen PDF-Dateien im Mehrspaltensatz mit grafischen Elementen in verpixelter 200 dpi-Auflösung werden nach Kopie über die Zwischenablage Buchstabe für Buchstabe übereinander ausgegeben. Das ist eine Zumutung für Journalisten – und auch für den Kulturetat, denn so bleiben Veröffentlichungen und Besucher aus.

Damit ist nun ganz Schluß! Wir schicken nun auch die E-Mail ins Museum!

Die CocoKuku wird das erste „Kulturbetriebssystem“

Mittlerweile sind die Tests angelaufen, eine neue Internet-Plattform wird getestet, und die neue Form der Zusammenarbeit wird schon mit einigen beteiligten Mitarbeitern erprobt. Noch muß geübt werden, aber die ersten „Kulturbetriebspartner“ können nun eingeladen werden.

Doch das neue Kulturbetriebsystem ist nicht kostenlos: wer mitmachen möchte, muß eine monatliche Abo-Gebühr bezahlen.

Die Abo-Gebühr ist gestaffelt: Mitarbeiter der Senatsverwaltung für Kultur und Mitarbeiter von Kulturämtern zahlen mehr, ein Galerist zahlt weniger. Ebenso können Medien und Journalisten mitmachen: sie erhalten künftig News aus „geordneter erster Hand“, und müssen sich nur zu ein paar Fairness-Regeln verpflichten, die eine Einhaltung von Sperr- und Veröffentlichungsfristen betreffen.

Organisierter digitaler Marktplatz

Im Prinzip entsteht ein organisierter digitaler Marktplatz für noch nicht veröffentlichte Kulturinhhalte und für redaktionelle Beiträge. Mehrere Publikationskanäle werden dafür sorgen, dass die publizierten Inhalte ein möglichst großes Publikum finden.

Der Vorteil: alle Beteiligten können online kommunizieren, chatten und Informationen sammeln, austauschen und syndizieren. Zugleich wird ein kleiner „digitaler Marktplatz“ für Originalinhalte entstehen. Auch ein journalistisches Crowdfunding zwischen mehreren Medien wird künftig ermöglicht: mehrere Medien können einen Pool bilden, um größere Recherchethemen und eine Publikation über mehrere Medienkanäle aufzuteilen, und anteilig mit Arbeitszeit und „Autorenhonorar“ zu finanzieren.

Die Pressefreiheit ist nicht in Frage gestellt, weil die Inhalte für jeden Verlag und für jede Redaktion gegen Kostenerstattung der Plattformnutzung und Plattform-Administration offen sind.

Start der 1. Einladungsrunde: Journalisten und PR-Agenturen

Die erste Einladungsrunde startet heute. Eingeladen werden Journalisten und PR-Agenturen mit Schwerpunkt-Themen:

Pankow, Kommunalpoltik Pankow, Politik, Wirtschaft, Kultur, Kunst, Musik, Theater, Tanz, Literatur und Film, Soziokultur, Jugend.

Der jährliche Mitgliedsbeitrag für Journalisten und PR-Agenturen kostet 120 € zuzügl. 19% MWST. –
Redaktionelle Leistungen, Grafik und Design können als Zusatzleistungen gegen Rechnung gebucht werden. Außerdem wird eine redaktionelles Crowdworking und Crowdfunding für aufwändige Themen und Informationsbeiträge und Recherchen möglich.

Archiv und Repository für Inhalte

Außerdem entsteht nach und nach ein Archiv und Repository für wichtige und periodisch bedeutsame Informationen, Grafiken und Bilder, das zu einem gemeinschaftlich nutzbaren „Informationskapital“ heranwächst.

Kulturpolitik und Kulturämter zahlen mehr

Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft haben eine hohe Bedeutung für die Entwicklung der Kulturstadt Berlin und für den Kulturbezirk Pankow. Kultur, Kreativität und Vordenken schaffen neue Perspektiven und Werte – neue Lebensqualität entsteht. Doch Politik und Wirtschaft wollen das bislang nicht angemessen honorieren, budgetieren und finanzieren. Kunst und Kultur sind in Berlin in Not, viele Künstler, Darsteller und Autoren krebsen am Existenzminimum herum.

Die cocokuku wird das ändern: Kulturpolitik und Kulturämter müssen künftig „Devisen“ entrichten, um „mitreden zu können“, „auf der Höhe der Zeit“ zu sein, und in der informellen Sphäre „gehört“ zu werden.

Die cocokuku entführt die „Kulturhoheit“ ins Internet – und bereitet eine informelle Übernahme durch die Kulturschaffenden selbst vor. Nach einer Pilot- und Experimentierphase soll es künftig transparent und demokratisch zugehen, zugleich soll Berlin sich als moderne Kulturmetropole aufstellen.

Spätestens 2017 soll es eine „Mayor-appointed Cultural Affairs Commission (CAC) nach dem Muster des Department of Cultural Affairs von Los Angeles geben. Die Kulturämter der Berliner Bezirke können aufgelöst werden, die Personalmittel in Künstlerhonorare und Mittel zur Selbstverwaltung der Kulturschaffenden umgewandelt werden.

Mitgliedsbeitrag für Kulturstadtrat und Kulturamt

Die cocokuku nimmt auch gern den Kulturstadtrat und Kulturamtsmitarbeiter auf, damit diese ihre Kulturveranstaltungen auch künftig zentral für alle Pankower Bürgerinnen und Bürger zugänglich machen können, und auf mehreren Medienplattformen veröfentlichen können.

Mietgliedsbeiträge:
Kulturstadtrat – monatlich 1.500,– € plus MWST.
Kulturamtsleitung – monatlich 1.500,– € plus MWST.
Fachbereichsmitarbeiter – monatlich 200,– € plus MWST. (als Zusatzoption zu 1 und 2).

Kommunalpolitiker – monatlich 100,– € plus MWST.
Bürgerdeputierter (ehrenamtlich) 50,– € plus MWST.
Mitglied des Rat für die Künste – monatlich 100,– € plus MWST.
Mitglied des BBK-Berlin* – monatlich 100,– € plus MWST. (* Beitrag gilt auch für andere Kulturvereinigungen).

Durch die neue Organisationsstruktur mit Jahreskosten von ca. 45.000 € kann das Kulturamt Pankow jährlich rund 1-2 Mitarbeiter für andere Kulturaufgaben freistellen, und alle eigenen Kulturveranstaltungen publikumswirksam publizieren.

Die phantastische Erfolgsformel der cocokuku revolutioniert die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) des Bezirkes Pankow:

(1) „Weniger Altpapier, weniger beheizter Kultur-Angebotsraum, weniger Papierkörbe und weniger elektronische Papierkörbe
= mehr Kulturöffentlichkeit und mehr Eintrittsgelder!“

(2) „Mehr Einnahmen für Künstler und Kulturschaffende, mehr Honorare und Ausstellungshonorare = mehr gute Arbeit

(3) „Beseitigung der kulturellen Blindleistung und mehr Kosteneffizienz im Kulturetat!“.

Nähere Informationen:

cocokuku – Commercielle Coordinierung für Kunst- & Kulturprojekte
– ein Kommunikationsnetzwerk für Kunst, Kultur und Festivalorganisation
White-Paper: „Wie die Abschaffung der E-Mail den Finanzsenator glücklich machen kann!“

info@cocokuku.de

Bonus-White-Papers (PDF):
– „Wie die Abschaffung der E-Mail den Finanzsenator glücklich machen kann!“
– Checkliste: Urbanität & Kulturraum-Schutz
wie der Kulturetat kostenneutral auf einfache Weise nachhaltig und gewaltig erhöht werden kann!

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m/s