Donnerstag, 14. Dezember 2017
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Literaturwelt im April

Katharina Thalbach - Foto: © Argon Hörbuch

Im Monat April stehen wieder wunderbare, bezaubernde, spannende und beglückende Literaturtermine auf dem Programmkalender. Katharina Thalbach liest eine wunderbare Gruselgeschichte – für Kinder! Einfühlsam und voller wunderbaren Humor führt die Autorin durch die Geschichte, in der sicher übervollen Clinkerlounge in der Backfabrik.

Ein bezaubernder Debütroman über das Glück wurde von einem Mann geschrieben. Heinz Heller liest, und der etwas absonderliche Titel schreckt hoffentlich niemanden ab, die BUCHBOX! Kulturbühne zu besuchen.

Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin
Donnerstag, 10. April 2014, 20 Uhr – Tickets: 5 €

 Heinz Helle - Foto: © Jürgen Bauer
Heinz Helle – Foto: © Jürgen Bauer

Heinz Helle liest aus seinem Debütroman. Es ist ein Roman über Glück.
Mit dabei: der Schauspieler und Autor Franz Dinda.

Ein Philosoph scheitert bei dem Versuch, seine Theorie von Erleben mit seinem Erleben in Einklang zu bringen. Ein Mann scheitert bei dem Versuch, eine Frau zu lieben. Einem Menschen gelingt es, in eine Kneipe zu gehen und sich ein Fußballspiel anzuschauen.

BUCHBOX! Kulturbühne – Greifswalder Straße 33, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg

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Stichkopf und der Scheusalfinder
Samstag, 12. April 2014, um 16 Uhr – Tickets: 5 €

Katharina Thalbach - Foto: © Argon Hörbuch
Katharina Thalbach – Foto: © Argon Hörbuch

Katharina Thalbach liest aus dem Kinderbuch von Guy Bass.
Mit großem Einfühlungsvermögen gelingt es dem Autor Guy Bass, eine wunderbare Gruselgeschichte erzählen, ohne jemals seine Zielgruppe aus den Augen zu verlieren: kindgerecht und voller Humor.

Backfabrik Clinker-Lounge – Saarbrückerstr. 36a, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg ‎

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Einblicke in die Weltsicht und Lebensperspektive einer jungen russischen Generation vermittelt Olga Grjasnowa. Sie wurde in Baku, Aserbaidschan, in einer jüdischen Familie geboren. Vater Oleg Grjasnow arbeitetet als Rechtsanwalt, ihre Mutter Julija Winnikowa als Musikwissenschaftlerin. 1996 übersiedelte die Familie als Kontingentflüchtlinge nach Hessen, wo Olga mit 11 Jahren Deutsch lernte und in Frankfurt am Main die Schule abschloss. Ab 2005 studierte sie zunächst Kunstgeschichte und Slawistik in Göttingen. Sie wechselte dann aber ans Deutsche Literaturinstitut Leipzig in den Studiengang „Literarisches Schreiben“, wo sie 2010 den Bachelor erwarb. Im Anschluss an Studienaufenthalte in Polen, Russland (Maxim-Gorki-Literaturinstitut) und Israel studiert sie jetzt Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin.
Inzwischen hat sie mehrere Stipendien erhalten und Literaturpreise wie etwa den Dramatikerpreis der „Wiener Wortstätten“ für ihr Debütstück „Mitfühlende Deutsche“ 2010 erhalten.
Ihren Debütroman präsentiert sie in der Heinrich-Böll-Stiftung. Das Buch wurde gelobt, weil es sensible Einblicke und Innensichten einer Einwanderergesellschaft bietet.

Der Russe ist einer, der Birken liebt
Montag, 16. April 2012 20 Uhr – Tickets: 10 €

 Olga Grjasnowa - Foto: © Stephan Röhl, Heinrich-Böll-Stiftung, CC BY-SA 3.0
Olga Grjasnowa – Foto: © Stephan Röhl, Heinrich-Böll-Stiftung, CC BY-SA 3.0

Olga Grjasnowas Roman ist die Geschichte einer Generation, die keine Grenzen kennt, aber auch keine Heimat hat. Ihre Heldin ist jung, Aserbeidschanerin, Türkin, und wenn nötig auch Französin und Türkin. Als Immigrantin musste sie in Deutschland früh die Erfahrung der Sprachlosigkeit machen. Nun spricht sie fünf Sprachen fließend und ein paar weitere so „wie die Ballermann-Touristen Deutsch“. Sie plant gerade ihre Karriere bei der UNO, als ihr Freund Elias schwer krank wird. Verzweifelt flieht sie nach Israel und wird schließlich von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt.

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Buchpremieren bei Suhrkamp

Der Suhrkamp Verlag präsentiert zwei neue Bücher, die hier besonders empfohlen werden. Geert Buelens widmet sich der Literatur und Dichtkunst zur Zeit des 1. Weltkriegs und liest in der Botschaft unseres europäischen Nachbarlandes Belgien.

Geert Buelens: Europas Dichter und der Erste Weltkrieg

Geert Buelens: Europas Dichter und der Erste Weltkrieg
Montag, 28. April 2014, 19 Uhr

Zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs – eine beeindruckend umfassende, engagierte Studie über die gesellschaftliche Tragweite von Literatur, ein temperamentvoll und mit literarischer Ambition geschriebenes Stück Mentalitäts-, Kultur-, Kriegs- und politischer Geschichte.

Geert Buelens liefert mit seinem bereits mehrfach ausgezeichneten Buch ein wahrhaft europäisches Panorama, nicht nur der Lyrik des frühen 20. Jahrhunderts, sondern auch und vor allem der Menschen, die sie schrieben.

Anmeldung erforderlich unter repraesentanz@flandern.biz

Flämische Repräsentanz/ Belgische Botschaft
Jägerstraße 52-53, 10117 Berlin-Mitte

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Volker Braun: Werktage 2

Buchpräsentation – Volker Braun: Werktage 2
Dienstag, 29. April 2014, 20 Uhr – Tickets 5 € / 3 €

Der erste Band des Arbeitsjournals des im Osten Berlins lebenden Volker Braun endet mit dem letzten Tag des Jahres 1989. In ihm war zu erleben, wie der Prosaist, Essayist, Lyriker und Theaterautor mit seinen genuinen Themen und der entsprechenden Form beharrlich seinen literarischen Weg geht.
Mit den Jahren 1990 bis 2008 setzt das Arbeitsjournal fort.

Im zweiten Band des Autors ist zu verfolgen, welcher intellektuellen, ästhetischen und menschlichen Anstrengungen es bedarf, sich und dem eigenen Werk, und damit den Denkern und Lesern, treu zu bleiben. Bei aller Mühsal darf eine Geste dieses Buches aufmuntern – die pikareske Einstellung des Autors und seiner Figur: Der Schelm als die lustige Gestalt, die den Leser zum Weinen bringt?

Akademie der Künste, Plenarsaal – Pariser Platz 4, 10117 Berlin

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m/s