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Muscle Cars: ART OF MOPAR

Zwischen dem Kriegsende und der Ölkrise 1973 enttanden in Detroit jene legendären Muscle Cars die man unter dem Begroff Mopars kennt. Die Sammelbezeichnung, zusammengeetzt aus Motor und Parts bezeichnete ursprünglich eine interne Service-, Teile- und Zubehörorganisation der Chrysler Corporation. Bis heute lebt eine ganze Szene von enthusiastischen Auto-Designern, Werkstätten und Sammlern, die Technologien, Tuning und Restaurierung von Muscle Cars zum Geschäft machen.

Chrysler Corporation

Die Vorgeschichte der Chrysler Corporation ist schnell erzählt: nachdem Walter P. Chrysler 1919 als Vizechef von General Motors zurückgetreten war, nahm er ein Angebot von Willys-Overland an und wurde geschäftsführender Vizepräsident des Unternehmens. Unter seiner Führung kehrte das zuvor stark defizitäre Unternehmen in die Gewinnzone zurück.

1921 wechselte Walter P. Chrysler zur traditionsreichen Maxwell Motor Company, die nach der Fusion mit Chalmers in wirtschaftlichen Schwierigkeiten war. 1923 wurde die Fertigung der Chalmers-Modelle eingestellt. 1924 wurde der erste Chrysler Six vorgestellt. 1925 wurde die Chrysler Motor Corporation gegründet und Maxwell übernommen. 1928 übernahm das neue Unternehmen die Dodge Brothers Inc (ein Unternehmen, das mehr als viermal so groß wie Chrysler selbst war) und wurde damit zum drittgrößten Automobilbauer der USA. Marken des Konzerns waren bereits zu diesem Zeitpunkt: Chrysler, Dodge, Imperial, DeSoto und Plymouth.

The Art of Mopar: Chrysler, Dodge, and Plymouth Muscle Cars

Ab 1950 begann die Zeit, als die Muscle Car-Szene ausgehend von Detroit geradezu explodiert ist. Chrysler veränderte das Autodesign und lies seine beeindruckenden Mopar Cars von der Leine, die Dodges und Plymouths, welche die ganze Ära prägen sollten. Namen wie Charger, Road Runner, Super Bee, Cuda und Challenger drückten dieser Zeit ihren Stempel auf. Hubraum und Motorkraft explodierten geradezu. Von den 1960er Jahren bis zum Beginn der Siebziger wurde in den USA hemmungslos in PS-Zahlen und Beschleunigungszeiten geschwelgt. Saturday-Night war die Zeit der legendären Ampelrennen, die ein ganzes Filmgenre als Motiv prägten. Mopars gehören zu den wertvollsten Sammlerwagen, die jemals von einem amerikanischen Autohersteller produziert worden sind.

Der Hemi-Motor – legendäres Kraftpaket der Rennszene

Mit dem Hemi (hemispherically-shaped combustion chambers) entstand ein Motor mit halbkugelförmigen (hemisphärischen) Brennräumen, der schon bei niedrigen Verdichtungsverhältnis gewaltige Leistung entfaltet. Den ersten 180 PS starken V8 mit 331 ci Hubraum wurde 1951 in einem Chrysler New York verbaut. Zwischen 1951 und ’53 wurden die Hemi-Motoren bei den Marken Chrysler und Imperial, DeSoto und Dodge angeboten.
Etabliert wurde der Begriff „Hemi“ von der Chrysler Corporation und ist bis heute eine Marke von Chrysler. Die von 1965 bis 1971 angebotenen 426-Kubikzoll-Hemi-V8-Motoren (6981 cm³) waren im Rennsport sehr erfolgreich und sind als Neuteile von Mopar noch immer für Rennfahrzeuge oder Restaurierungsobjekte zu erwerben.

In einem neuen Buch der Motorbuchverlages wird die Kunst der Automobilbaus gehuldigt. Vom Plymouth Sport Fury Super Stock 426 bis zum Dodge Coronet R/T 426 Hemi kündet der erste Teil des Bildbandes: Rapide Beschleunigung.
Teil 2 bringt die Ansage: Vollgas! Hier sind Dodge Charger Plymouth Roadrunner und ein schönes Plymouth Barracuda Coupé Mod Top von 1969 und natürlich der legendäre Dodge Challenger zu finden. In Teil 3 geht es etwas ziviler zu: RAPIDE ENTSCHLEUNIGUNG. Hier sind die 1971 Versionen von Dodge Charger, oge Challenger und Plymouth Road Runner 440+6 zu finden.

Die Fahrzeuge werden mit einer Vielzahl hochwertigster Fotoportraits von Tom Loeser in seiner unnachahmlichen Fototechnik widergegeben und geradezu zelebriert. Das Buch kann im Anzeigo-Buchcaroussell direkt beim Verlag bestellt werden.

Tom Loeser / Tom Glatch: ART OF MOPAR

Tom Loeser / Tom Glatch
ART OF MOPAR

Legendäre Muscle Cars
Motorbuch Verlag
ca. 224 Seiten, ca. 165 Abbildungen,
305 x 245 mm, gebunden | 49,90 EUR
ISBN: 978-3-613-04069-4


Muscle Cars in Berlin-Brandenburg:
Für ein Filmprojekt werden Sammler, Enthusiasten und Techniker gesucht, die automobile Raritäten besitzen und restaurieren können. Kontakt: info@pankower-allgemeine-zeitung.de

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m/s
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