Freitag, 20. Oktober 2017
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das ist hier schließlich Berlin!“

„Natürlich bin ich hart –
das ist hier schließlich Berlin!“

Berliner Trinkwasser

Trinkwasser ist Berlins Getränk Nummer Eins, das ist Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Forsa-Umfrage der Berliner Wasserbetriebe zum Trinkverhalten. In einer repräsentativen Befragung wurden 1.002 Berlinern vom Meinungsforschungsinstitut befragt.

Trinkwasser aus dem Hahn mögen (56 Prozent), gefolgt von Kaffee (55 Prozent) – ebenfalls ein Getränk auf Trinkwasserbasis. Mineral- und Tafelwasser aus der Flasche belegen Rang drei (52 Prozent). Rund die Hälfte der im Auftrag der Berliner Wasserbetriebe Befragten (51 Prozent) trinken täglich zwischen 0,5 und 1,5 Liter Wasser aus der Leitung.

Rund ein weiteres Drittel (32 Prozent) deckt mit Leitungswasser in etwa den durchschnittlichen Flüssigkeitsbedarf von täglich zwei Litern.

Trinkwasser ist gesund

„Das Berliner Trinkwasser gilt als sehr gesund, da es ausschließlich aus dem Grundwasser gewonnen wird“, so Dr. Michael Boschmann von der Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Buch. „Leitungswasser zu trinken ist auch ökologisch, denn es wird vor Ort gewonnen und auch angeboten und nicht mitunter hunderte Kilometer durch das Land oder auch Europa transportiert.“

Kein anderes Getränk ist ohne Kisten zu schleppen und Verpackungsmüll zu erzeugen rund um die Uhr frisch verfügbar, dabei unschlagbar günstig und umweltfreundlich.

Die große Mehrheit der Befragten genießt Trinkwasser vor allem zu Hause (86 Prozent). Bei 43 Prozent erfreut sich Trinkwasser zudem im Arbeits- und Lernalltag großer Beliebtheit – bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 61 Prozent. Auch beim Sport stillt fast jeder Dritte seinen Durst am Wasserhahn (30 Prozent).

Gastronomen in Berlin schenken zu wenig Trinkwasser aus

Obwohl Nummer-1-Getränk der Berliner, wird Trinkwasser nur selten in Cafés und Restaurants ausgeschenkt. Knapp ein Drittel (29 Prozent) der Befragten gibt an, kein Wasser im Restaurant zu trinken. Zugleich würden 16 Prozent gerne ergänzend im Restaurant Leitungswasser trinken, trauen sich jedoch nicht zu fragen. Bei den Frauen beträgt der Anteil sogar 20 Prozent.

„Berliner Trinkwasser ist nicht zuletzt aufgrund seiner ausgezeichneten Qualität sehr beliebt. Was den Ausschank in Restaurants betrifft, ist jedoch noch viel zu tun.

Es ist wünschenswert, dass mehr Gastronomen Trinkwasser ausschenken – natürlich auch gegen ein Serviceentgelt“, sagte Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe. Denn Trinkwasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland.

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m/s