Samstag, 19. August 2017
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Neue Adress-Konvention für Kulturorte

KULTUR IN PANKOW

KULTUR IN PANKOW wird umgebaut. Die Datenbank mit den Kriterien für die Suchmaschinen-Optimierung wird abgespeckt. Ortsteil- und Szene-Bezeichnungen wie „Prenzlauer Berg“ oder „Weißensee“ entfallen künftig als Adresszusatz. In der neuen Schreibweise werden nur noch Postleitzahl und Berlin an Straßennahme und Hausnummer angehängt.

Grund für die neue Adress-Konvention:
Veranstalter und Locations nutzen die Begriffe nicht entsprechend, und haben die alten Szene-Bezeichnungen selbst nicht für ein aktives „Szene-Marketing“ genutzt. Berlinweite Apps und Apps mit Einladungslisten sorgen für ein Mash-Up von Locations nach Veranstaltungskategorien. Es macht daher keinen Sinn mehr, alte Szene-Bezeichnungen aufrecht zu halten.

Apps und Maps zeigen Koordinaten der Adresse direkt an, alte Ortsbezeichnungen werden damit überflüssig, die bisher auch lokale „Szenen“ markiert haben. Neue Nutzungsgewohnheiten in der Internet- und mobile Smartphone-Suche sorgen dafür, dass jede Location heute isoliert plant.

Folge für die Suchmaschinenoptimierung

Locations werden künftig nach Postleitzahlbezirken sortiert anzeigbar. Bisherige geografische Abgrenzungen lösen sich nach und nach auf. Im Süden von Prenzlauer Berg werden einige Locations bei Suchabfragen auch Abfragen zum Bezirk Mitte zugeordnet. Für die Sprachsuche mit Cortana, Siri und Google Now werden vermutlich Suchausgaben mit dem gesprochenen Stichwort „Prenzlauer Berg“ erschwert.
Da das Kulturamt Pankow keine Kulturentwicklungsplanung und keine Richtlinie vorliegen hat, wird die Änderung hier angezeigt.

Kontakt für Rückfragen: info@kultur-in-pankow.de

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a/m