Mittwoch, 23. August 2017
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Olympische Spiele sind Riesenchance für Wirtschaft

Senatorin für Wirtschaft, Technologie & Forschung Cornelia Yzer

In 37 Tagen wird der Deutsche Olympische Sportbund entscheiden, ob Deutschland sich mit Hamburg oder Berlin um die Austragung der Olympischen Spiele 2024/2028 bewirbt. Heute hat sich die Berliner Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer mit eine engagierten Plädoyer zu Wort gemeldet:

Senatorin für Wirtschaft, Technologie & Forschung Cornelia Yzer
Senatorin für Wirtschaft, Technologie & Forschung Cornelia Yzer (CDU)

Senatorin Yzer: „Olympische Spiele sind Riesenchance für Wirtschaft“

„Die Olympischen Spiele sind eine Riesenchance für Berlin. Die weltweiten Fernsehbilder aus der Hauptstadt wären eine unbezahlbare Werbung für die Hauptstadt. Die Strahlkraft dieses Großereignisses würde ganz sicher die Wirtschaftskraft beflügeln“, ist Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung überzeugt.

Die Politikerin diskutierte heute Mittag im Ottobock Science Center mit Vertreterinnen und Vertretern der Berliner Wirtschaft über das Potenzial, das eine Ausrichtung der Spiele bereithält.

Vielfältiger Nutzen für die Stadt Berlin

Tourismusherbergen, und –attraktionen sowie das Gast- und Baugewerbe werden direkt von den Heerscharen an Zuschauern, Journalisten und Sportlern ein Umsatzplus einfahren. Indirekt und nachhaltig werde aber die gesamte Stadt von Olympia profitieren, ist sich Senatorin Yzer sicher: „Olympia ist nicht nur ein Sportfest, das Menschen aus der ganzen Welt zusammenbringt, sondern für die Gastgeber auch ein Geschäft. Das investierte Geld ist gut angelegt und wird sich in sanierten Sportstätten und Straßen ebenso wiederfinden wie in Umsatzzuwächsen und Firmenansiedlungen und damit mehr Steuergelder und mehr Arbeitsplätze generieren. Vor allem die Währung ‚Imagegewinn´ ist nicht hoch genug zu bewerten“, so Cornelia Yzer und erinnerte an den positiven Imagewechsel, den Deutschland und Berlin als Ausrichter der Fußball-WM 2006 durch das „Sommermärchen“ erfuhr.

Unterstützung vom Handelsverband und von Berlin Partner

Ein Fazit, das Torsten Kruse, Präsidiumsmitglied des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg und Geschäftsführer der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz für seine Branche teilt: „Dieses positive Image kommt allen zu Gute. Die Wirtschaft, insbesondere der Einzelhandel befürwortet die Spiele in Berlin!“ Laut einer Studie der Investitionsbank Berlin konnten 2006 durch die sechs in Berlin stattfindenden Spiele 680 Millionen Euro zusätzliche Wirtschaftsleistung gehebelt werden.“

Als Katalysator für die Smart City sieht Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie die Olympischen Spiele: „Ob Gründer, etablierte Wirtschaft oder Wissenschaft – die Olympischen und Paralympischen Spiele sind eine Chance für Wirtschaftswachstum. Während der Spiele können wir einem Weltpublikum intelligente Lösungen aus Berlin zeigen. Die Stadt wird zur Bühne für Technologien und Innovationen aus der deutschen Hauptstadt.“

Technologieunternehmen unterstützen Olympiabewerbung

Geschäftsführer Lucas von Cranach von Onefootball aus Prenzlauer Berg spricht sich auch für die Olympiabewerbung aus;

„Berlin wird immer interessanter als Technologie-Standort mit erfolgreichen Start-ups. Wir als ein weltweit führendes Unternehmen an der Schnittstelle von Sport und Technologie, würden es begrüßen, wenn Berlin durch die Olympischen Spiele auch sportlich im Mittelpunkt stehen würde.“

Onefootball setzt auf eine voll vernetzte Dienstleistung auf der gleichnamigen mobilen Plattform für Fußballfans.

Auch der größte Unterstützer der Paralympics ist engagiert. Die Ottobock Gruppe aus Duderstadt hat am Potsdamer Platz ihr Science Center gebaut. In Prenzlauer Berg entsteht auf Bötzow-Berlin die Zukunftswerkstatt des Unternehmens.

Elisabeth Quack, Direktorin des Ottobock Science Center, spricht aus dem Blickwinkel ihres Unternehmens, das seit 1988 alle Paralympischen Spiele aktiv unterstützt:

„Wenn mit den Olympischen auch die Paralympischen Spiele nach Deutschland kommen, würden wir uns über beides sehr freuen. Der Leistungssport von Athleten mit Behinderung steht nicht mehr im Schatten von Olympia, sondern er profitiert von der Medienresonanz. Das Staunen zu erleben, wie zuletzt in Peking und London, setzt wirksame Impulse für eine Gesellschaft ohne Barrieren.“

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m/s