Dienstag, 12. Dezember 2017
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in Israel

Pankower Delegation
in Israel

Pankower Delegation zu Besuch in Israel

Bezirksbürgermeister Matthias Köhne besuchte in der letzten Woche mit einer 10-köpfigen Delegation Pankows israelische Partnerstadt Ashkelon. Zur Delegation gehörten Mitglieder aller fünf BVV-Fraktionen, des Freundschaftskreises Berlin-Pankow Ashkelon, sowie des Bezirkssportbundes und der Jugendkunstschule. Die Pankower Delegation wurde von Ashkelons Bürgermeister Benny Vaknin empfangen.

Pankower Delegation zu Besuch in Israel
Pankower Delegation vor dem „Katzenelson Nachbarschaftszentrum“ in Ashkelon – Foto: Renate Schmidt

Das Treffen in Ashkelon führte neben beiden Bürgermeistern auch die Mitglieder der Freundschaftsvereine aus Pankow und Ahskelon und die Vertreter aus Kommunalpolitik, Kultur und Sport zusammen.

Gemeinsam besuchten die Delegationen eine auf kulturelle Bildung spezialisierte Schule und das „Katzenelson Nachbarschaftszentrum“. Dieses pflegt seit einigen Monaten auch den direkten Austausch mit dem Freizeithaus Weißensee.

Besuch einer auf kulturelle Bildung spezialisierten Schule
Besuch einer auf kulturelle Bildung spezialisierten Schule Foto: Renate Schmidt, BA-Pankow

„Die neu geknüpften Kontakte sind eine große Chance für neue Impulse in den städtepartnerschaftlichen Beziehungen. Die beiden Freundschaftsvereine, die Nachbarschaftszentren und die Kunstschulen bieten dafür eine gute Basis“, fasste Matthias Köhne die Begegnungen in Ashkelon zusammen.

Ashkelons Bürgermeister Benny Vaknin wurde durch seinen Pankower Kollegen Mathias Köhne zu einem Gegenbesuch für das kommende Jahr eingeladen. Die Städtepartnerschaft zwischen Pankow und Ashkelon besteht im nächsten Jahr genau 20 Jahre.

Die Pankower Delegation besuchte danach auch Tel Aviv.

Im Rathaus von Tel Aviv wurde die Pankower Delegation vom Vize-Bürgermeister, Asaf Zamir, und von den Direktorinnen für Internationale Beziehungen sowie Bildung, Kultur und Sport empfangen.
Wesentlicher Gesprächsinhalt war der Jugendaustausch zwischen Pankow und Tel Aviv. Dieser zählt sowohl in Deutschland als auch in Israel zu den kontinuierlichsten und erfolgreichsten Projekten dieser Art.

Auch sportlich wurden alte Kontakte aufgefrischt und vertieft:

Zwischen den Basketball-Jugendabteilungen von Alba Berlin, die ihren Sitz im Jahnsportpark in Prenzlauer Berg hat, und Maccabi Tel Aviv wurden Gespräche über einen zukünftigen Sportaustausch geführt.

Reise nach Jerusalem

In Jerusalem besuchte die Pankower Delegation zunächst die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem. Offiziell heißt sie: „Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel im Holocaust“, und ist die bedeutendste Gedenkstätte, die an die nationalsozialistische Judenvernichtung erinnert und sie wissenschaftlich dokumentiert.

Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem
Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem – Foto: Renate Schmidt, BA-Pankow

Anschließend trafen Besucher aus Pankow Vertreter der Jerusalemer Stadtverwaltung und die Direktorin des HomeBase Künstlerprojektes, Anat Litwin, um sich über die nächsten Vorhaben von HomeBase zu informieren.

Anat Litvin, Direkorin des Homebase Künstlerprojektes mit Mathias Köhne
Anat Litvin, Direkorin des Homebase Künstlerprojektes mit Mathias Köhne – Foto: Renate Schmidt, BA-Pankow

HomeBase ist ein internationales Künstlerprojekt, das in New York gegründet wurde und seit 2010 seinen Sitz in Pankow hat. Für den Sommer ist ein gemeinsames Projekt von HomeBase New York, HomeBase Berlin-Pankow und HomeBase Jerusalem geplant. m/s

Stadtverwaltung von Ashkelon
Stadtverwaltung von Ashkelon – Foto: Renate Schmdit, BA-Pankow

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m/s