Samstag, 21. Oktober 2017
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Pankower Umweltpreis ausgelobt

Pankow fördert

Alle Pankowerinnen und Pankower, Schulklassen, Kita- und Jugendgruppen, Nachbarn, Vereine und im Bezirk ansässige Firmen sind wieder gefordert, ihre Projekte und Aktionen für den Umweltpreis einzureichen, der 2014 unter dem Motto „Ich wohne mit der Umwelt – und Du?“ steht: In Pankow wohnen mehr Menschen als in jedem anderen Bezirk Berlins.

Sie gestalten ihre Wohnung als unmittelbares Lebensumfeld und können dabei viel für die Umwelt tun.

Deshalb stellen die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und das Bezirksamt Pankow den Gedanken des umweltgerechten Wohnens diesmal in den Mittelpunkt des Umweltpreises, den sie gemeinsam zum zwölften Mal ausloben.

Jury:
In der fachkundigen Jury sind die BVV-Fraktionen und die Grüne Liga vertreten. Ebenso gehört ihr der bezirkliche Umweltstadtrat an. Sie prüft alle eingegangenen Bewerbungen und fällt die Entscheidung über die Verleihung des Umweltpreises 2014. Dieser ist mit einer Gesamtsumme in Höhe von maximal 3.000,- Euro dotiert, die auch auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden kann.

Bewerbung:
Die Bewerbungen können bis zum 2. Juni 2014 (Posteingang) beim Büro der BVV, Fröbelstraße 17, 10405 Berlin, eingereicht werden. Weitere Informationen unter Tel.: 030 90295-5002 und im Internet unter www.berlin.de/ pankow. Die Verleihung findet am Donnerstag, dem 3. Juli 2014, statt.

Umweltfreundlich Wohnen: Worum es geht:
Beim Gang durch die Wohnung fallen viele Punkte auf, an denen die Bewohnerinnen und Bewohner pro Umwelt handeln können. Das fängt bei der Farbe und den Tapeten an den Wänden an und hört bei der Wahl der Leuchtmittel an der Decke noch lange nicht auf.

Dabei ist es ganz gleich, ob man allein oder zu zweit wohnt oder gemeinsam mit seiner Familie. Bei jedem Kauf eines Möbelstücks oder eines Dekoartikels ist es zum Beispiel wichtig, Schadstoffe zu vermeiden und auf nachwachsende Rohstoffe zu setzen. Damit schützen wir unsere eigene Gesundheit, aber auch die Umwelt und die natürlichen Ressourcen.

In jeder Wohnung fällt jede Menge Müll an – dazu gehören Lebensmittelreste und Verpackungen, schmutzige Windeln von Babys, alte Zeitungen und Kleidung, die nicht mehr passt oder gefällt, aber auch kaputte Haushalts- und Einrichtungsgegenstände.

In vielen Wohnungen leben Haustiere – auch wenn sie geliebt werden, erzeugen sie dennoch Schmutz und manchmal Lärm, wollen ernährt und gepflegt werden.

Auch die Bewohnerinnen und Bewohner sind mal laut, schmücken ihre Fenster in der Adventszeit mit blinkenden Lichtern und im Sommer mit Blumenkästen. Vor dem Haus parken dicht an dicht ihre Autos, im Keller warten die Fahrräder auf den nächsten Ausflug. Damit wir uns in unseren Wohnungen wohl fühlen, müssen sie warm und sauber sein.

Und weil wir uns zu Hause vom Alltag ausruhen wollen und dort Entspannung und Erholung beim Fernsehen, Essen und Schlafen suchen, nutzen wir gern Elektrogeräte, die uns die Hausarbeit erleichtern. Doch wie umweltverträglich sind sie?

Mit welchen Schadstoffen belasten sie uns und die Umwelt? Wie ist es mit dem Stromverbrauch? Wie können wir die Geräte am besten entsorgen?

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m/s