Donnerstag, 14. Dezember 2017
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Paula Panke fordert bezahlbare Mieten

Aktion Wohnen Bleiben im Kiez

Die Mietpreis-Explosion, der Neubauausbau teurer Luxuswohnungen und gestiegene Energiekosten bereiten vielen Familien und vor allem allein Erziehenden in Pankow große Sorgen. Verdrängungseffekte betreffen vor allem Niedrigverdiener und Arbeitslose.

Im Jahr 2011 lagen in Pankow über 10.700 „Bedarfsgemeinschaften“ über den Grenzwerten. In rund 3.000 Fällen mussten Familien die Mietkosten durch Umzug oder Aufnahme von Untermietern senken. 2010 gab es nur 340 Betroffene.
Langjährig gewachsene Nachbarschaften und Netzwerke drohen damit durch Umzug und Verdrängung verloren zu gehen. Insbesondere werden Familien mit unteren und mittleren Einkommen aufgrund der steigenden Mieten und der Umwandlung in Eigentumswohnungen aus dem Kiez gedrängt.
„Auch für Menschen, die von Arbeitslosengeld, geringen Renten oder prekär bezahlten Jobs leben, muss Pankow bewohnbar bleiben.“ Das ist eine Forderung einer breit angelegten Postkartenaktion des Frauenzentrums Paula Panke in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes Pankow und dem Pankower Frauenbeirat unter dem Slogan „Wohnen bleiben im Kiez“.

Aktion Wohnen Bleiben im Kiez
Postkartenaktion: Wohnen-Bleiben-im-Kiez des Frauenzentrums Paula Panke

Adressat der Aktion ist Berlins Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD), der für die Wohnungspolitik zuständig ist, und gerade der Zweckentfremdung von Wohnraum den Kampf angesagt hat.
Die Postkarten werden die Initiatorinnen dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller zur Sitzung des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr im Abgeordnetenhaus Berlin Ende August übergeben. Nach Ansicht der Initiatoren gibt es bis jetzt seitens des Berliner Senates noch kein überzeugendes Konzept, um der Mietpreisexplosion nachhaltig entgegen zu wirken.

Wer die Postkartenaktion unterstützen und unterschreiben möchte, kann sich an folgende Stellen wenden:
Frauenzentrum Paula Panke, Schulstraße 25,
Evangelische Gemeinde, Breite Straße 38,
Rathaus Pankow, Büro der Gleichstellungsbeauftragten, Raum 147, Breite Straße 24a,
Buchladen Saavedra, Breite Straße 2.

Weitere Anlaufstellen und Informationen zur Aktion über Paula Panke Tel.: 030 480 99 846.

Aktion Wohnen bleiben im Kiez
Postkartenaktion: Einladung der Bewohner von Pankow, sich an der Aktion zu beteiligen

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m/s