Montag, 23. Oktober 2017
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Kinder machen Stadt!“
– verlängert bis 2017!

„Platz da!
Kinder machen Stadt!“
– verlängert bis 2017!

Platz da! Kinder machen Stadt

„Platz da! Kinder machen Stadt“ heißt die interaktive Bauausstellung im Labyrinth Kindermuseum Berlin im Nachbarbezirk Mitte in der Osloer Straße. Gestartet um Frühjahr ist eine Erfolgsgeschichte entstanden. Im Museum ist ein urbaner Mikrokosmos zum Mitmachen und Ausmalen zu erleben, der Mädchen und Jungen dazu ermutigt, ihr Lebensumfeld in der Stadt bewusst wahrzunehmen und aktiv mitzugestalten. Die

Platz da! Kinder machen Stadt
Platz da! Kinder machen Stadt – Die Baumeister Lukas, 8, Emma, 7 und Alma, 7 (v.l.n.r.)“
© Labyrinth Kindermuseum Berlin, Foto: Ulrich Sülflow

Worum geht es

Architektur und Baukultur dominieren, oftmals unbemerkt, den Alltag von großen und kleinen Stadtbewohnern. Platz da! Kinder machen Stadt lädt zum Rollenwechsel ein: In der Ausstellung vübernehmen Mädchen und Jungen die Arbeit von Stadtplanern, Baumeistern, Architekten oder Straßen bauern. Beim gemeinsamen „Stadtmachen“ erleben sie kreative Schaffensprozesse und entwickeln ein Verständnis für den nachhaltigen, respektvollen Umgang mit ihrer Heimat Stadt.

Im Labyrinth Kindermuseum Berlin steht – und entsteht – eine Stadtkulisse zum Umbauen, Mitmachen und Ausmalen. An kreativen Spiel- und Lernstationen gestalten, planen und träumen Jungen und Mädchen ihre eigenen Ideen für die Stadt.

Übrigens, die Pädagogen setzen auf zweisprachige Vermittlung: ehibition languages: English & German.

Was kann gestaltet werden?

Hinterhof, Altbau-Fassade, Brachfläche: Alles wartet darauf, von kreativen Kinderhänden verschönert und verändert zu werden. Dabei bahnen sich die kleinen Besucher mit Hilfe eines flexiblen Straßensystems ihre eigenen Wege durch die Ausstellung, vorbei an von Kindern entworfenen Häusern des Projektes „Building Blocks“.
Mädchen und Jungen entdecken und erschaffen ihre Stadt neu und mit allen Sinnen, ob an den Leuchttischen im Planungsbüro, am Kran auf der Baus telle oder in der Kräuterküche von Balkonien.

„Die aktive Teilnahme von Kindern am städtebaulichen Prozess ist eines der erklärten Ziele der Ausstellung. Kinder sehen die Welt – und die Stadt – mit anderen Augen und es wird Zeit, dass wir ihren Ideen mehr Beachtung schenken“, so Labyrinth-Geschäftsführerin Ursula Pischel.

Aktuell gibt es einen Workshop zum Selbstbau von Reflektoren.

Teile der Ausstellung wurden im Vorfeld zusammen mit Kindern konzipiert. In Kooperation mit der Initiative „kleine baumeister“ erarbeiteten Berliner Schulklassen in Workshops ihre Vorstellungen von Stadt. Viele Ergebnisse ließen die Ausstellungs
macherinnen in Platz da! Kinder machen Stadt einfließen. Aus Prenzlauer Berg haben Kinder der Grundschule Kollwitzplatz an der Projektidee mitgearbeitet.

In den Osterferien geöffnet

Das Kindermuseum ist in den Berliner Schulferien und den angrenzenden Wochenenden vom 18. März bis 3. April 2016 an jedem Tag geöffnet.

Die Ausstellung wird begleitet von einem großen Rahmenprogramm mit einem Urban-Gardening-Sommer, Kreativaktionen, Fortbildungsangeboten für Pädagogen und Themengeburtstagen. Hauptunterstützer ist der Hauptstadtkulturfonds. Die Schirmherrschaft übernimmt, Van Bo Le-Mentzel, Architekt und Erfinder der „Hartz-IV-Möbel“.

Kinder können mit Fahrrad, Rikscha, Roller oder Hüpfpferd durch die Stadt flitzen, neue Straßenschilder und verrückte Fahrzeuge entwerfen oder im Hinterhof eine verrückte Wasserleitung legen.

Nikole Mirza, Pressechef des Museums lädt ein: „Auf geht’s zum großen Mitbau-Spektakel, zur Ausstellung zum Ausmalen, zum Stadtspaziergang mit allen Sinnen. Platz da für Querdenker und Stadtmacher!“

Fabrik Osloer Straße | Kindermuseum gem. GmbH | Osloer Straße 12 | 13359 Berlin Mitte (Wedding)

Mehr Informationen und Programm

www.labyrinth-kindermuseum.de

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a/m