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Polizeibericht 07.01.2018

Polizeibericht

07.01.2018 | Weißensee: Rettungskräfte bedroht

Eine Frau soll in der vergangenen Nacht in Weißensee Rettungskräfte mit einem Messer bedroht haben. Gegen 0.45 Uhr wurden Polizisten in die Blechenstraße gerufen. Dort befanden sich zwei Rettungskräfte eines Rettungsdienstes im Einsatz, die gerufen wurden, weil es einer 13-Jährigen nach Alkoholkonsum nicht mehr so gut ging. In der Wohnung befanden sich noch eine 19-Jährige und ihre 21-jährige Schwester. Gemäß Zeugenangaben soll die alkoholisierte 21-Jährige zunächst die Rettungsmaßnahmen verbal gestört haben. Anschließend soll sie ein Küchenmesser hervorgezogen und in Richtung der Sanitäter gezeigt und herumgeschwungen haben. Als sie das Messer wieder herunternahm, hätte die jüngere Schwester ihr das Messer abgenommen.

Als die alarmierten Polizisten kurze Zeit später eintrafen, konnten sich die Sanitäter weiter in Ruhe um das Kind kümmern. Sie brachten es nach der Behandlung vor Ort zur weiteren ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Nach Aufnahme des Sachverhaltes wurde die wegen der Bedrohung tatverdächtige 21-Jährige zunächst aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Als die Polizisten daraufhin ihre Maßnahmen vor Ort beendeten und das Haus wieder verließen, zerschellte in ihrer unmittelbaren Nähe ein Glasgefäß auf dem Boden, welches offenbar geworfen wurde. Die Glassplitter trafen eine Polizistin am Bein, die dadurch jedoch nicht verletzt wurde.

Da der Verdacht bestand, dass die 21-Jährige für den Wurf verantwortlich war, begaben sie sich zu ihr zurück, um weitere Maßnahmen durchzuführen. Bei einer körperlichen Durchsuchung leistete sie Widerstand, woraufhin sie vorläufig festgenommen und zwecks erkennungsdienstlicher Behandlung sowie einer Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle gebracht wurde. Anschließend wurde sie wieder entlassen.

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m/s
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