Montag, 26. Februar 2018
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Polizeibericht 23.01.2018

Polizeibericht

23.01.2018 | Prenzlauer Berg: Schwer verletzter Ladendetektiv durch Angriff mit einem Messer

Angegriffen und schwer verletzt wurde heute Vormittag ein Ladendetektiv in Prenzlauer Berg. Ersten Ermittlungen und Zeugenangaben zufolge sprach der 62-Jährige gegen 11.30 Uhr in einem Supermarkt in der Hermann-Blankenstein-Straße einen Mann an, der die Kassen, offenbar ohne Bezahlen diverser Getränke und Lebensmittel, passiert haben soll. Der Detektiv hielt den Mann fest und wollte mit ihm in ein Büro gehen, als der Festgehaltene ihn mit einem Messer an einer Hand verletzt haben soll. Anschließend flüchtete der mutmaßliche Angreifer. Auf seiner Flucht soll er noch zwei Kunden zu Boden gestoßen haben, bevor er durch weitere Kunden und Mitarbeiter der Filiale in der Nähe gestellt werden konnte. Dabei soll der Verdächtige Reizgas versprüht haben und verletzte einen 23-jährigen Angestellten des Marktes. Alarmierte Polizisten der Bundespolizei nahmen den 29-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest und brachten ihn in eine Gefangenensammelstelle. Dort wurde er nach erkennungsdienstlicher Behandlung der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1 überstellt. Der 62-jährige Sicherheitsangestellte kam mit schweren Verletzungen der Hand zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 23-jährige Marktmitarbeiter konnte nach ambulanter Behandlung seiner Augen eine Klinik wieder verlassen.

23.01.2018 | Prenzlauer Berg: Spätkaufgeschäfte überfallen

Bei Überfällen auf Spätkaufgeschäfte in der vergangenen Nacht in Prenzlauer Berg wurde ein Mitarbeiter leicht verletzt. Zu beiden Fällen und zu einem möglichen Zusammenhang ermittelt nun das Raubkommissariat der Polizeidirektion 1.

Nach den bisherigen Erkenntnissen betraten drei Maskierte gegen 23.55 Uhr den Spätkauf in der Stargarder Straße. Einer der Räuber sprang über den Tresen und forderte von dem 21-jährigen Mitarbeiter die Herausgabe des Geldes aus der Kasse. Als dieser versuchte Gegenwehr zu leisten, soll der Mann ihm mit der Faust gegen den Kopf geschlagen und ihn mit einer Machete bedroht haben. Anschließend flüchtete das Trio unerkannt mit Geld und mehreren Stangen Zigaretten.

Ebenfalls drei Maskierte betraten gegen 1.40 Uhr den Spätkauf in der Berliner Straße und begaben sich, den Aussagen des Geschädigten zufolge, sofort hinter den Tresen. Hierbei sollen sie unvermittelt auf den dort sitzenden 28-jährigen Angestellten des Geschäfts mit Fäusten und einer Machete eingeschlagen haben. Die Räuber flüchteten anschließend mit Geld und Zigaretten in unbekannte Richtung. Der Mitarbeiter erlitt eine Schnittwunde an der Oberlippe, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden musste.

23.01.2018 | Prenzlauer Berg: Messerstich geht ins Leere

In einem Discounter in Prenzlauer Berg beleidigte ein Mann gestern Nachmittag die Kundschaft und machte auch vor den eingesetzten Polizisten nicht halt. Gegen 15.30 Uhr alarmierte ein Ladendetektiv die Polizei in ein Lebensmittelgeschäft in der Erich-Weinert-Straße und gab an: Ein Mann hätte in dem Geschäft diverse Kunden bepöbelt, woraufhin er ihm in Begleitung des Filialleiters ein Hausverbot erteilen wollte. Der Mann soll daraufhin aus seiner Jackentasche ein Butterflymesser geholt und in Richtung des Oberkörpers des 34-jährigen Angestellten gestoßen haben. Dieser konnte jedoch zurückweichen, so dass er unverletzt blieb. Der Angreifer verließ daraufhin das Geschäft, konnte jedoch von den alarmierten Beamten in unmittelbarer Nähe gestellt werden. Der stark alkoholisierte 27-Jährige bepöbelte und beleidigte nun auch die Polizisten rassistisch. Er wurde festgenommen und musste sich anschließend einer Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam unterziehen. Von dort aus konnte er seinen Weg fortsetzen. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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m/s